Liebe Freunde!
Guten Tag! Wir möchten uns vorstellen: wir sind die Familie Vavilov, eine große
Gemeinschaft, welche aus uns, den Eltern, und unseren vier Kindern besteht. Unser
Sohn Ivan wurde im Jahr 1998 geboren. Außerdem hat Ivan drei jüngere Schwestern
(die kleinste ist erst ein Jahr alt). Als wir auf die Geburt unseres vierten Kindes
warteten, erkrankte Ivan sehr schwer.
Wir konnten das Glück der Geburt unseres lang ersehnten Töchterchens nicht lange
genießen. Das Unglück hat unerwartet unsere Familie heimgesucht. Am 15.04.2004 hat
man Ivan eine schlimme Diagnose gestellt: akute lymphoblastische Leukose. Einige
Zeit davor führte man eine sehr langwierige und anstrengende medizinische
Untersuchung unseres Sohnes durch. Bei dieser Untersuchung stellte man keine
Auffälligkeiten fest außer einer geringfügigen Nierenvergrößerung (später wurde diese
Diagnose allerdings revidiert: es waren die bösartigen Zellen - die Blasten, welche die
inneren Organe befallen haben). Ivan wurde auf die Entlassung aus dem Krankenhaus
vorbereitet. Kurz davor war ihm sehr schlecht geworden, er bekam sehr hohes Fieber.
Man entnahm Ivan Blut aus dem Finger. Die Ärzte waren von seinen Blutwerten
buchstäblich erschrocken. Wir wunderten uns, dass diese einfachste Analyse nicht schon
früher durchgeführt wurde (schließlich wurde das Kind seit einiger Zeit untersucht!).
Danach schickte man Ivan in das staatliche Krankenhaus Nr. 31 in St. Petersburg.
Dort punktierte man das Knochenmark des Kindes und stellte die endgültige Diagnose.
Am gleichen Tag überführte man Ivan in das Krankenhaus Nr. 1, weil uns die
Behandlung im Krankenhaus Nr. 31 wegen bürokratischer Hindernisse verweigert
wurde. Wir leben im St. Petersburger Gebiet. Das bedeutet, dass wir nur im
staatlichen Krankenhaus Nr.1 behandelt werden können. Ivan wurde sitzend in ein
anderes Krankenhaus überführt. Im Krankenhaus Nr. 1 wunderten sich die Ärzte über
den schlechten Zustand unseres Sohnes.
An diesem Tag kam ich zu Ivan ins Krankenhaus. Ich hatte meine kleinste Tochter dabei.
Davor haben ihn sein Vater und seine Oma betreut. Ich war fast an der Erschöpfungsgrenze
angelangt.
Ich habe selbst einige Zeit am onkologischen Institut gearbeitet. Ich habe viele
hoffnungslose Fälle gesehen. Diese kranken Menschen hatten so eine Art der tödlichen
Vorbestimmung (es ist schwer wiederzugeben, wie sie ausgesehen haben). Mein Sohn sah
jetzt genauso aus. Ich habe ihn zum letzten Mal etwa 3-4 Tage vorher gesehen. Ich muss
unbedingt erwähnen, dass die Ärzte in diesem Krankenhaus sehr aufmerksam, nett
und professionell sind. Nur dank ihrer Bemühungen und unseren Gebeten hat Ivan
überlebt und hat seine erste Staffel von Chemotherapien überstanden. Jetzt
befindet er sich in der Remission und erhält eine unterstützende Chemotherapie.
Bald wird ein Jahr seit dem Anfang von Ivans Krankheit und von unseren Qualen verstrichen
sein. Wir blicken in die Vergangenheit und fragen uns: Wie haben wir das alles überstanden?
Der liebe Gott hat uns geholfen, anders konnte das nicht sein. Viele bekannte und
unbekannte Menschen haben uns mit Geld und mit Lebensmitteln unterstützt. Dank
dieser Menschen haben wir irgendwie überlebt.
Wegen dieser Umstände haben wir erst jetzt über die Organisation „Eltern und Kinder
gegen Krebs“ erfahren. Wir haben Hoffnung auf Unterstützung. Uns geht es immer
noch nicht gut. Ivan braucht eine vitamin- und kalorienreiche Ernährung. Die Ärzte
sind davon überzeugt, dass eine gute Ernährung die Hälfte des Behandlungserfolges ausmacht.
Viel Geld wird nach wie vor für die Arzneimittel ausgegeben. Ivan braucht Antibiotika,
Magen-Darm-Mittel und Präparate für die Leber. Alle diese Mittel sind teuer, dabei
braucht Ivan mehrere Packungen pro Monat.
Außerdem muss Ivan regelmäßig ins Krankenhaus zur Untersuchung gebracht werden. Um
ins Krankenhaus zu kommen, benötigen wir 2 Stunden Fahrt mit den öffentlichen
Verkehrsmitteln. Ivan trägt einen Mundschutz, damit er vor den gefährlichen
Keimen aus der Umgebung geschützt ist. In dem Mundschutz wird ihm immer schlecht.
Deswegen sind wir auf die Hilfe von Autofahrern aus unserem Bekanntenkreis angewiesen.
Auf Dauer ist das auch ziemlich teuer. Wir hofften, dass ein Wunder uns ermöglichen würde,
ein Auto zu kaufen. Ich habe in der Zeit, als Ivan im Krankenhaus lag, einen
Führerscheinkurs absolviert. Unser Vater, der einzige Ernährer der Familie,
kann sich einen Führerscheinkurs gar nicht leisten, weil er die ganze Zeit arbeiten
muss: vom frühen Morgen bis spät in die Nacht hinein. Das Auto können wir uns natürlich
immer noch nicht leisten. Wir müssen jetzt für das Leben unseres Sohnes kämpfen.
Wir leben in einem winzigen 15 m2 großen Zimmer in einer 2-Zimmer Wohnung meiner
Eltern. Das kleine Zimmer dient unserer Familie aus 6 Personen als Zuhause! Wie
können wir die zuständigen Behörden erreichen? Wann können wir mit der Hilfe dieser
Menschen rechnen? Unseren Kindern fehlt nicht nur Platz zum Spielen, sondern auch
frische Luft. Ivan hat im Zimmer schon mal das Bewusstsein verloren, obwohl wir das
Zimmer regelmäßig lüften. Das kranke Kind kann sich nicht einmal zurückziehen,
damit es seine Ruhe hat.
Ich habe alles so ausführlich beschrieben, damit Sie
unsere Not nachvollziehen können. Wir wären allen dankbar, die sich auf unseren
Hilferuf hin melden. Wir danken auch allen, die ein Gebet für unseren Sohn aussprechen
würden. Wir wünschen uns so sehr, dass Ivan überlebt und seine schrecklichen Erfahrungen
vergessen wird.
Wir danken im Voraus,
Familie Vavilov
Adresse:
188655, St. Petersburger Gebiet,
Sertolovo, Veteranov Str. Haus 3, Wohnung 204
Telefon:
+7-812-5936976 (Festnetz)
+7-904-6334309 (Mobil)
Email: vavilova.o@rambler.ru
Nachricht vom 31.03.05.
Bei Ivan wurde Hepatitis diagnostiziert. Wahrscheinlich wurde er damit bei Bluttransfusionen
angesteckt. Er wird im Krankenhaus N1 behandelt.
Nachricht vom 17.04.05.
Wir bedanken uns herzlichst bei den Menschen, die Geld auf unser Konto überwiesen haben
(leider kennen wir die Namen der Spender nicht):
Am 1. April haben wir 400 Euro bekommen.
7. April - 15 Euro,
7. April - 2 Euro
14. April - 30 Euro
Nachricht vom 18.04.05.
Ivan wurde wieder in die achte Etage des Krankenhauses eingeliefert und an einen Glucose-Tropf
angeschlossen.
Sein Transaminasewert liegt bei 1000. Ansonsten erfolgt weiterhin die gleiche Behandlung mit
Metypred,
Viferon und
Essentiale.
Nachricht vom 21.04.05.
Wir bedanken uns bei Ju. E. Chisholm für die Überweisung von 1000 Rubel!
Nachricht vom 24.04.05.
Dimitrij hat auf unser Konto 150 Euro überwiesen. Vielen vielen Dank!
Nachricht vom 30.04.05.
Wir möchten uns noch einmal bei allen Menschen von ganzem Herzen bedanken, die uns geholfen
haben. Wir können noch immer nicht glauben, dass es tatsächlich Menschen gibt, die in der
Nähe sind und die bereit sind, uns in einer schweren Stunde zu helfen. Dank Ihnen konnten wir
die notwendigen teuren Medikamente erwerben:
Heptral,
Essentiale und
Linex.
Danke!
Ivans Eltern
Nachricht vom 19.05.05.
Am 13. Mai wurde Ivan aus dem Krankenhaus N1 nach Hause entlassen, nachdem er anderthalb
Monate gegen Hepatitis behandelt wurde. Zurzeit ist sein Zustand mittelmäßig. Ivans Aufenthalt
im Krankenhaus hat sich stark auf unsere finanzielle Situation ausgewirkt.
Wir bedanken uns noch einmal bei all unseren Wohltätern, bei allen, die uns zur schweren
Stunde geholfen haben. Wir verbeugen uns tief vor Ihnen, möge Gott Sie beschützen!
Zurzeit wird Ivan hauptsächlich mit Heptral behandelt.
Den Großteil des notwendigen Präparats konnten wir unter anderem für das gespendete Geld
erwerben. Wir benötigen noch eine Packung (20 Tabletten, 1100 Rubel). Außerdem benötigen wir
für einen Monat 6 Packungen Linex (850 Rubel) und
3 Packungen Essentiale Forte (600 Rubel).
Wir wären sehr dankbar, wenn sich jemand melden und uns helfen würde.
Ivans Mutter
Nachricht vom 25.05.05.
Ekaterina Nikolaevna Omelchenko hat uns 2700 Rubel per Post überwiesen. Wir bedanken uns
herzlich für die Hilfe!
Ivans Eltern
Nachricht vom 14.07.05.
Vielen Dank für die Geldüberweisung an Ekaterina Nikolaevna (1500 Rubel). Ihre Hilfe ist für
uns eine große Stütze!
Im Juni waren wir mit der gesamten Familie im Sanatorium "Solnyshko". Wir haben uns sehr gut
erholt und neue Kraft geschöpft. Ivan geht es ganz gut, obwohl die Hepatitis noch immer nicht
ganz unter Kontrolle ist.
Ivans Eltern
Nachricht vom 05.09.05.
Am 17. August haben wir von Frau Timomirova 1000 Rubel bekommen. Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!
Ivans Eltern
Nachricht vom 23.09.05.
Wir bedanken uns herzlich bei E. N. Omelchenko für ihre Überweisung (2000 Rubel)! Wir danken
Ihnen vielmals dafür, dass Sie uns nicht vergessen.
Ivans Eltern
Nachricht vom 18.11.05.
Liebe Freunde, alle, die uns in dieser Zeit geholfen haben. Wir danken Ihnen von ganzem Herzen
für Ihre Hilfe und Unterstützung. Möge Gott Ihnen, Ihren Kindern und all Ihren Lieben
Gesundheit schenken. Zum Glück benötigt unsere Familie zurzeit keine Hilfe von außen.
Wir müssen jetzt viel weniger für die Medikamente ausgeben, weil viele davon, z.B.
Essentiale Forte, zurzeit für uns kostenlos erhältlich
sind.
Das einzige, worum wir Sie bitten, sind Gebete. Sicherlich sind die meisten Menschen, die diese
Webseite besuchen, gläubig. In unseren Gebeten denken wir immer auch an Sie.
Wir hoffen, dass für unseren Sohn alles gut wird und wir nie wieder Ihre Hilfe in
Anspruch nehmen müssen. Dennoch wissen wir, an wen wir uns wenden können, sollte erneut
Unglück in unser Haus kommen. Dafür bedanken wir uns bei Ihnen!
Hochachtungsvoll,
Ivans Eltern
Nachricht vom 08.02.06.
Wir wenden uns an alle, die uns helfen können.
Die Ärzte raten uns sehr, unseren Sohn immunologisch typisieren zu lassen, solange er sich in
einer stabilen Remissionsphase befindet, damit wir keine kostbare Zeit verlieren, sollte bei
ihm ein Rezidiv auftreten. Die Typisierung von Ivan kostet 15 000 Rubel (440 Euro).
Weil wir hoffen, dass eine von Ivans Schwestern im Falle einer Knochenmarktransplantation als
Knochenmarkspender dienen könnte, müssen wir alle drei Mädchen wenigstens teilweise (jeweils
3000 - 4500 Rubel, also 88-130 Euro) typisieren lassen.
Einen solchen Betrag können wir nicht zusammensparen.
Wir danken allen im Voraus, die uns helfen.
Ivans Eltern
Nachricht vom 28.03.06.
Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei unseren Spendern: Am 22. Februar wurden uns 200 Rubel
überwiesen, am 22. März 11000 Rubel. Leider kennen wir Ihre Namen nicht.
Noch ein bisschen, und wir werden die Typisierung von Ivan bezahlen können. Dieses Geld hüten
wir wie den Augapfel, bis wir den gesamten Betrag zusammenbekommen.
Ivans Eltern
Nachricht vom 13.04.06.
Wir bedanken uns sehr bei dem Spender, der uns 9000 Rubel überwiesen hat. Jetzt können wir
nicht nur Ivan, sondern teilweise auch seine Schwestern typisieren lassen.
Ivans Eltern
Nachricht vom 25.04.06.
Wir waren im Krankenhaus und haben Blut für die Typisierung abnehmen lassen. Ich habe mich
entschieden, erst einmal nur das älteste Mädchen mitzunehmen.
Erstens ist es schwierig, mit vier Kindern so weit zu fahren. Zweitens - vielleicht brauchen
wir das auch gar nicht? Vielleicht wird Xenia als Donor für Ivan passen?
Wir haben 15000 Rubel für die Typisierung von Ivan und 4500 Rubel für die Typisierung von Xenia
bezahlt. Die Ergebnisse werden frühestens am kommenden Freitag vorliegen, ich werde die Ärzte
am 2. Mai anrufen. Danach muss der nächste Genlocus typisiert werden - entweder bei Xenia oder
aber bei einem Schwesterchen von ihr.
Von den Spendengeldern sind uns 700 Rubel verblieben.
Ivans Mutter
Nachricht vom 18.05.06.
Endlich sind die Ergebnisse der Typisierung bekannt. Leider ist Xenia nicht als
Knochenmarkspender für Ivan geeignet...
Nun, zum Glück haben wir noch mehr Kinder. In einer oder zwei Wochen werden wir Nastja und
Katja zur Blutabnahme für die Typisierung ins Krankenhaus mitnehmen. Ich hoffe, das Geld dafür
wird sich zusammensparen lassen, denn wir sind zurzeit im Sanatorium, und das ist für uns
nicht nur sehr erholsam, sondern auch eine finanzielle Entlastung (die Unterkunft im staatlichen
Sanatorium ist komplett kostenfrei).
Dennoch hoffen wir auf die Hilfe gutherziger Spender, weil es bei uns finanziell nicht gut
aussieht.
Wir haben auch eine gute Neuigkeit: Am 15. Mai wurden die Krebsmedikamente für Ivan abgesetzt.
Das ist sehr gut, weil Ivan in letzter Zeit (etwa anderthalb Monate) Juckreiz und Hautausschlag
an den Armen und am ganzen Körper hatte. Antiallergische Medikamente halfen nicht dagegen. Es
wurde eine Allergie auf die Zytostatika, insbesondere auf Methotrexat vermutet. Zudem hatten
sich die Probleme mit der Leber verstärkt, Ivan klagte über Schmerzen und Übelkeit. Das ist nun
besser geworden, der Transaminase-Test und die weiteren Untersuchungen zeigen gute Werte.
Ivan hat heute ganze 4 Klassenarbeiten geschrieben, alle mit "gut" bestanden und in Mathematik
hat er sogar eine "sehr gut"!
Nachricht vom 04.06.06.
Erfreulicherweise durften wir im Juni im Sanatorium bleiben! Wir genießen den Aufenthalt hier
so sehr!
Und das ist nicht verwunderlich. Unser Zimmer ist groß und hell (kein Vergleich mit unserem
Zuhause), der Hof ist sauber, die Natur prächtig. Es gibt viele nette Kinder, das Essen ist
lecker (und ich brauche nicht zu kochen). Zudem gibt es Massagen, ein Schwimmbad, Aromatherapie,
Musikunterricht usw.
Alles in allem, uns gefällt es hier.
Für die Typisierung von Xenia haben wir 4500 Rubel (ca. 150 Euro) bezahlt. Das war der Preis
für einen Genlocus. Jetzt müssen auch die Schwesterchen gestestet werden. Für den nächsten
Genlocus brauchen wir 3000-4500 Rubel (ca. 100-150 Euro). Das macht mindestens 6000-9000 Rubel
(ca. 200-300 Euro) pro Genlocus für die beiden Mädchen.
Im Labor hat man mir vorgeschlagen beide gleichzeitig zu testen und falls wir Glück haben und
eins der Mädchen passen sollte, weitere Untersuchungen vornehmen zu lassen.
Ivans Mutter
Nachricht vom 07.06.06.
Ivan hat Karies und muss deswegen unbedingt behandelt werden. Ich will ihn nicht in die
kostenlose Zahnklinik bringen, weil dort die Qualität so schlecht ist. Mit Kindern gibt man
sich da eh keine Mühe. Milchzahn raus und das war's. Und die Kinder müssen sich dann ihr Leben
lang mit Gebissproblemen herumquälen.
Man hat mit eine gute Zahnklinik empfohlen. Dort sind die Preise nicht so hoch, die Qualität
sehr gut und die Zahnärzte sind aufmerksam, besonders zu Kindern. Ich würde Ivan gerne dort
behandeln lassen. Wir hoffen die Behandlung selbständig bezahlen zu können. Nichtsdestoweniger
wären wir sehr dankbar, wenn wir finanzielle Unterstützung bekommen würden!
Am Ende des letzten Jahres habe ich geschrieben, dass wir mit den finanziellen Belastungen
zurechtkommen und keine Hilfe brauchen. Leider ist es anders gekommen. Im Verlauf des Winters
und des Frühlings hatten wir große finanzielle Schwierigkeiten. Erst verlor Ivans Vater seine
Arbeitsstelle, dann sind noch andere Probleme auf uns zugekommen.
Ich möchte den Menschen, die uns helfen, sagen, dass wir mit dem gespendeten Geld sehr sorgsam
umgehen. Wir geben es nur für Ivan und nur für das Allernötigste aus. Wir haben dafür einen
speziellen Briefumschlag.
Falls wir doch sehr dringend Geld brauchen, um Lebensmittel zu kaufen, "leihen" wir uns etwas
Geld aus diesem Briefumschlag und legen es so schnell wie möglich wieder zurück.
Sie fragen
sich, warum ich das alles hier schreibe? Ich tue das, weil mir das Betteln sehr schwer fällt.
Geben ist schöner als Nehmen! Das Einzige, was uns tröstet, ist der Umstand, dass wir es nicht
für uns selber tun, sondern für unseren Sohn. Als wir die Kinder bekamen, verließen wir uns auf
die eigenen Kräfte und auf Gottes Beistand. Wer hätte wissen können, dass eine solche Prüfung
auf
uns zukommen würde? Wer hätte wissen können, dass unser Kind so schwer krank werden würde? Das
hat uns den Boden unter den Füßen entzogen. Ich beklage mich nicht, ich möchte nur, dass Sie
uns richtig verstehen.
Wie beten für alle, die uns helfen. Möge Gott Ihnen Ihre Güte vergelten!
Ivans Mutter
Nachricht vom 14.06.06.
Heute nacht hat Ivan Fieber bekommen (40°C) und wurde mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus
N1 gebracht. Diagnose: beidseitige Lungenentzündung. Ivan hängt am Tropf.
Ivans Mutter
Nachricht vom 19.06.06.
Ivan geht es wieder etwas besser. Am Montag soll eine Kontroll-Röntgenaufnahme angefertigt
werden.
Heute konnten ich und mein Sohn sogar einen gemeinsamen Spaziergang unternehmen. Zum Glück war
das Wetter schön. Es wäre ja schon alles ok, wenn es nicht solche Probleme mit dem Katheter,
genauer gesagt mit Ivans Venen gäbe. Es ist sehr schwer, bei Ivan eine Vene zu finden und noch
schwieriger ist es, sie zu treffen. Das arme Kind hat das "Herumstochern" auf beiden Armen
ausgehalten und letztlich wurde der neue Katheter wieder fast an dieselbe Stelle gesetzt wie der
alte. (Ivan ist erst seit 1,5 Tagen am Tropf, hat aber schon eine Venenentzündung bekommen,
deshalb musste der Katheter gewechselt werden.)
Ivans Mutter
Nachricht vom 28.06.06.
Am 19. Juni wurde Ivan geröntgt - der Zustand seiner Lungen war schon viel besser, diesmal
sagten die Ärzte jedoch, die Pneumonie sei in erster Linie rechtsseitig.
Am nächsten Tag, dem 20. Juni, wurde Ivan sogar wieder aus dem Krankenhaus entlassen! Die
Behandlung wurde im Sanatorium fortgesetzt: Antibiotika, Hustenmittel, Inhalationen. Zurzeit
geht es Ivan ganz gut. Er ist noch etwas schwächlich, wird schnell müde und klagt manchmal
über Atemnot.
Für den Juli dürfen wir nicht mehr im Sanatorium bleiben. Aber das ist ok so, wir vermissen
schon unser Zuhause.
Ivans Mutter
Nachricht vom 17.07.06.
Uns ist ein großes Missgeschick widerfahren: Unser Kühlschrank ist kaputtgegangen. Es müssten
umfangreiche Reparaturarbeiten daran durchgeführt werden: Motor austauschen, Lüftung von
irgendwelchen Rohren etc. Es wäre einfacher, einen neuen Kühlschrank zu kaufen. Das können wir
uns aber nicht leisten. Es würde ja alles noch gehen, wenn draußen Winter wäre. Aber im
Sommer - da kann man nur um Hilfe rufen! Vielleicht hat jemand einen alten, nicht mehr
benötigten, aber noch funktionsfähigen Kühlschrank? Die einzige Anforderung: Er muss groß
sein - wir haben viele Münder zu versorgen und entsprechend groß sind die Töpfe, die in den
Kühlschrank müssen. Wir werden für jede Hilfe dankbar sein!
Ivans Mutter
Nachricht vom 20.07.06.
Wir haben eine Banküberweisung bekommen. Leider kennen wir den Namen des Spenders nicht.
Vielen Dank!!!
Es freut uns sehr, dass wir nicht vergessen werden. Das Geld haben wir in Ivans Briefumschlag
versteckt, in dem wir das notwendige Geld für die immunologische Typisierung seiner beiden
jüngeren Schwestern zurücklegen, nachdem sich herausgestellt hat, dass Xenia, die älteste
Schwester, nicht als Knochenmarkspender für ihn geeignet ist.
Wir sind allen sehr dankbar, denen das Schicksal unseres Sohnes nicht egal ist! Ohne Ihre Hilfe
würden wir es nicht schaffen.
Danke!
Ivans Mutter
Nachricht vom 01.08.06.
Wir haben tolle Neuigkeiten: Wir haben eine Spende über 15 000 Rubel für die Typisierung
erhalten !!!
Das kam so plötzlich: Das Ehepaar Schukiny ist zu uns nach Hause gekommen: Nikolaj und
Tatiana, sie haben den Kindern Geschenke mitgebracht und einen Briefumschlag mit Geld.
Vielen, vielen Dank !!! Wir können jetzt unsere Mädchen typisieren lassen - die mittlere,
rothaarige Nastja und die Jüngste, Katjuscha. Möge Gott uns helfen und eines der Mädchen
als potentieller Knochenmarkspender passen!
Ansonsten ist bei uns alles beim Alten. Ivan geht es ganz gut: Er rennt mit seinen Freunden
herum, versucht Fußball zu spielen (bis jetzt hat er dabei jedoch nur Beulen geerntet, da er
noch zu schwach ist, es fällt ihm schwer zu laufen, aber er bemüht sich). Wir bereiten uns auf
die Schule vor: lernen das Einmaleins, das als Hausaufgabe über die Ferien aufgegeben wurde etc.
Außerdem wollen wir Ivan bei der Musikschule anmelden, Bekannte von uns haben versprochen, uns
mit einem Klavier auszuhelfen.
Ivans Mutter
Nachricht vom 03.08.06.
Wir haben eine weitere gute Nachricht zu vermelden: Meine Schwester hat mir ihren alten
Kühlschrank geschenkt, der eigentlich für ihr Ferienhäuschen gedacht war. Der Kühlschrank
"ZIL" ist alt, aber in gutem Zustand und recht groß. Ja, so kommt manchmal auch unerwartete
Hilfe von Verwandten.
Ivans Mutter
Nachricht vom 28.08.06.
Wir haben endlich die Ergebnisse der Untersuchung von Ivans Blut auf Antikörper gegen
Hepatitis-Viren bekommen und... IVAN HAT KEINE HEPATITIS MEHR!!! Das ist ein WUNDER!
Ivans Mutter
Nachricht vom 10.10.06.
Endlich sind wir dazu gekommen, die mittlere Schwester typisieren zu lassen. Bereits beim
ersten Locus wurde klar, dass sie, ebenso wie die ältere Schwester, nicht als
Knochenmarkspender für Vanja geeignet ist. Alle unsere Hoffnungen konzentrieren sich nun
darauf, dass die jüngste Schwester im Notfall Knochenmarkspender für Ivan werden kann.
Vanjuschka geht zur Schule. Das ist für ihn so wichtig, er ist so froh darüber!
Leider hat sich Vanja erkältet und war lange krank, selbst jetzt hat er noch immer Husten.
Aber wir hoffen natürlich, dass er bald wieder gesund wird.
Ivans Mutter
Nachricht vom 12.10.06.
Wir haben gute Neuigkeiten: MOMENTAN hat Vanja keine Hepatitis. Das heißt, er hatte
Hepatitis, aber momentan gibt es davon keine Symptome. Die Behauptung, man könne Hepatitis nicht
heilen, ist nicht ganz richtig. Der Hepatologe hat gesagt, dass diese Erkrankung nur bei 20%
aller Erkrankten nicht geheilt werden kann.
Es wird eine DNA-Analyse durchgeführt, um herauszufinden, in welchem Stadium sich die Hepatitis
befindet. Gut, dass für diesen Fall eine zusätzliche Blutprobe vom letzten Besuch beim
Hepatologen aufgehoben wurde. Das Ergebnis der Analyse soll am 20. Oktober vorliegen.
Vanja geht zur Schule und freut sich sehr darüber, obwohl er sehr schnell müde wird (er kommt
von der Schule nach Hause, legt sich hin und schläft 3-4 Stunden) und der Schnupfen nicht
weggeht. Das Kind ist glücklich - und das ist das Wichtigste.
Ivans Mutter
Nachricht vom 08.11.06.
Unser Vanjuschka ist wieder krank geworden: Die Erkältung mit Fieber und Husten, die ihn schon
seit einem halben Jahr quält, hat sich verstärkt. Außerdem hat er seit mehreren Tagen immer mal
wieder Nasenbluten. Der HNO-Arzt erklärte uns, dass das an der spezifischen Anordnung der
Gefäße in Ivans Nase liegt. Aber das Nasenbluten dauert jetzt sehr lange an, es ist nicht klar,
ob das vielleicht am Wetter liegt oder etwas mit Vanjas Gesundheit nicht in Ordnung ist, seine
Untersuchungsergebnisse sind jedenfalls unauffällig.
Um den chronischen Husten effektiv behandeln zu können und um weiteren Erkältungen vorzubeugen,
hat uns der Arzt einen Inhalator empfohlen, am besten das kompressionsbetriebene
Inhalationsgerät
PARI TurboBOY
(es ist vielseitiger verwendbar). Diesen Inhalator gibt es in
St. Petersburg nur in einem Geschäft ("Allergodom") und er kostet 8300 Rubel (ca. 240 Euro).
Es gibt noch ein preiswerteres Gerät DELPHINUS, das allerdings in Italien hergestellt wrd und
und dessen Qualität schlechter und die Lebensdauer kürzer gegenüber dem deutschen Pari TurboBOY
ist. Dieses Gerät kostet 4450 Rubel (130 Euro).
Ein so teures Gerät können wir uns nicht leisten! Deshalb wenden wir uns hoffnungsvoll an alle,
die uns helfen können: Vanja benötigt unbedingt ein gutes Inhalationsgerät, damit die
ständigen Erkältungen aufhören, die seine auch so schon schwache Gesundheit noch weiter
abschwächen!
Bitte helfen Sie uns! Wir sind für jede Hilfe dankbar!
Ivans Mutter
Nachricht vom 09.11.06.
Es gibt Neuigkeiten aus dem Immuntypisierungs-Labor: Auch die kleine Katjuscha ist nicht als
Knochenmarkspender für Vanja geeignet. Leider...
Es hat sich herausgestellt, dass alle unsere Kinder absolut unterschiedliche
Typisierungsmerkmale tragen.
Die Ärzte haben uns empfohlen, uns (die Eltern) nicht typisieren zu lassen, da man uns gleich
komplett typisieren müsste (15 000 Rubel pro Person) und die Wahrscheinlichkeit, dass einer
von uns passt, gerade mal bei 1% liegt (bei Geschwistern beträgt sie jeweils 25%).
Aber wir geben nicht auf. Trotz allem glauben wir fest daran, dass Vanja gesund sein und ein
langes, erfülltes Leben haben wird. Wir werden alles dafür tun, dies zu ermöglichen!
Ivans Eltern
Nachricht vom 24.11.06.
Am Mittwoch, dem 22. November, hatte Ivan Geburtstag. Er ist acht Jahre alt geworden!!!
Wir sind in eine Welt voll von hellen Erinnerungen eingetaucht: Wie Vanjuscha geboren wurde,
seine ersten Lebenstage, was für ein heiteres Baby er war! Wir sind so glücklich darüber,
dass er jetzt mit uns da ist. Natürlich lieben wir ihn sehr, sehr stark!!!
Seinen Geburtstag haben wir im engen Familienkreis gefeiert. Wir haben Vanja das
ferngesteuerte Auto geschenkt, von dem er schon seit langem geträumt hat und einen weißen
Plüschbären, den Vanjuschka als seinen Freund Umka bezeichnet (nach einem russischen
Zeichentrickfilm).
Für dieses Trimester hat Vanja kein Zeugnis bekommen, da er von allen Schultagen nur zwei
Wochen im Unterricht anwesend war und dadurch nur sehr wenige Noten hat. Dennoch wird
Vanjuscha gelobt, die Lehrer sagen, er sei ein begabter Junge. Wir versuchen, zu Hause all das
nachzuholen, was in der Schule in seiner Fehlzeit gelehrt wird, jeden Tag erkundigen wir uns
nach den Hausaufgaben und machen diese.
Wir (ich und Vanja hintereinander) hatten Angina, aber mittlerweile geht es uns besser.
Ivans Mutter
Nachricht vom 12.12.06.
Auf unser Bankkonto ist am 27.11.2006 eine Spende über 15 000 Rubel eingegangen.
Leider hat uns die Bank den Namen des Spenders nicht mitgeteilt.
ALL IHRE SPENDEN VERWENDEN WIR AUSSCHLIESSLICH FÜR VANJAS BEHANDLUNG UND REHABILITATION!
Wir bedanken uns herzlichst!!!!!!!!
Möge Gott Sie beschützen!
Ivans Mutter
Nachricht vom 20.12.06.
Wir bedanken uns herzlichst bei allen für die Hilfe! Vielen, vielen Dank!
Ivans Mutter
Nachricht vom 25.12.06.
Dank der unbürokratischen Hilfe der deutschen Firma
Pari und im Speziellen dank der
Hilfsbereitschaft von Herrn Kronas hat unsere Helferin Katja heute, pünktlich zu Weihnachten,
das von der Firma gespendete
Inhalationsgerät Pari TurboBOY Vanja überreicht. Außerdem hat sie bei ihrem Besuch
Neujahrsgeschenke für die vier Kinder mitgebracht. Aber lesen Sie selbst, was Vanjas Mutter uns
geschrieben hat:
Heute hat uns Katja besucht und uns das lang ersehnte Inhalationsgerät aus Deutschland
mitgebracht! Hurraaaa! Wir sind so froh, so froh! Gerade hat sich Vanja wieder erkältet und
dieser quälende Husten ist wieder da. Aber wir werden gleich mit der Behandlung anfangen und
schon bald wird gar nichts mehr von dem Husten übrig bleiben! Im Sanatorium "Solnechnyj" gab es
auch ein ähnliches Gerät, Vanja hat es dort auch angewendet und es hat ihm sehr geholfen,
nachdem er ja in diesem Sommer eine Lungenentzündung gehabt hat. Ich wusste einfach nur nicht,
dass das ein Inhalationsgerät war.
Ich habe zudem die Mutter des Jungen angerufen, der mehrere Monate in einem Krankenhauszimmer
mit Vanja lag. Der Junge hat auch irgendwelche asthmatische Komplikationen. Das zeigt,
dass wir uns nicht umsonst beeilt haben und dass meine Befürchtungen richtig waren.
Danke an unsere Kinderärztin, die uns diese Behandlungsmethode empfohlen hat!
Riesigen Dank für dieses Gerät!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Wir alle haben den Tag mit Katja sehr genossen. Sie hat uns nicht nur mit den vielen
Neujahrsgeschenken erfreut, sondern - und das ist das Wichtigste - mit ihrer netten
Ausstrahlung. Katja ist ein sehr lieber, gutmütiger und aufrichtiger Mensch! Ich hoffe, dass
wir jetzt Freunde geworden sind! Katja hat fast den ganzen Tag mit uns verbracht. Sie ist sogar
zum Kinder-Neujahrsfest mitgekommen, wo sie die Kinder gefilmt hat. Später, als die Kinder
ruhiger geworden sind, haben wir uns sehr nett unterhalten.
Ivans Mutter
Nachricht vom 26.12.06.
Herzlichen Dank für die Hilfe an Vasilij Bajbuzenko!
Ich habe im "Allergodom" einen Luftreiniger (5100 Rubel) und antiallergische Mittel für die
Wohnungsreinigung bestellt, hinzu kommen die Versandkosten. Alles in allem kostet das etwa
6000 Rubel. Wir haben dafür einen Teil der Spenden verwendet. Dieser Kauf ist für uns sehr
wichtig, denn unser Zimmerchen ist sehr klein, wir sind sechs Leute und es sind auch viele
Sachen und Bücher da, deshalb gibt es auch viel Staub. Ich wische den Boden und den Staub
täglich, denn pro Tag sammelt sich bei uns so viel Staub an, wie bei anderen Leuten pro Woche.
Faktisch werden wir alle von dem Luftreiniger profitieren, da wir ja alle in einem Zimmer
wohnen, aber sollten wir Glück haben und
eine größere Wohnung bekommen, wird das Gerät ausschließlich Vanjas Benutzung dienen.
Unsere Oma hat sich entschieden, das für ihre Zähne zusammengesparte Geld dafür zu verwenden,
Vanja einen Velotrainer zu schenken. Sie hat sich in vielen Läden umgeschaut, sich informiert
und sogar höchstpersönlich die verschiedenen Geräte getestet. Sie hat das beste davon
ausgewählt (ein deutsches, wie sich herausgestellt hat). Sie sagt, es gäbe da deutliche
Unterschiede. Letztlich fehlten noch 6000 Rubel für den Kauf. Aus Vanjas Umschlag haben wir
dafür 4000 Rubel genommen + 700 Rubel für die Lieferung und den Aufbau. Wir haben natürlich
ein wenig mit der Oma geschimpft, denn wo sollen wir den Velotrainer überhaupt hinstellen?
Und was soll sie ohne Zähne machen? Aber sie war so fest entschlossen, dass wir letztendlich
zustimmen mussten.
Ein paar Tausend Rubel haben wir für verschiedene Medikamente ausgegeben:
Linex, Tykveol, Glycin, Vitamine und andere.
Ein beträchtlicher Betrag ist verblieben. Wir heben diesen sorgsam auf, wer weiß, vielleicht
wird Vanjuschka dieses Geld dringend brauchen.
Wir sind allen unseren Wohltätern sehr dankbar!
Ivans Mutter
Nachricht vom 09.01.07.
Heute haben uns Marina Jakovlevna mit ihrer Tochter Varja besucht, sie haben unseren Kindern
Geschenke, viele Früchte und 10 000 Rubel mitgebracht. Das war so unerwartet
und so schön! Vielen Dank!!! Möge Gott Sie beschützen!
Die gesamte Familie ist wieder krank - zum Neujahrsfest haben wir uns wohl angesteckt und
schon seit einer Woche quält uns der Husten. Heute war bei uns der Arzt, er hat allen
Antibiotika verschrieben, für Vanja sogar als Spritzen, weil man bei ihm leichtes Röcheln
hört, hoffentlich wird daraus keine Lungenentzündung.
Vanja verwendet das Inhalationsgerät täglich, aber auch seine Schwestern nutzen es. Man
merkt die Wirkung - der Husten ist nicht mehr so trocken und hart, wie er sonst immer war.
Diesmal quält uns alle der Husten stark, es soll wohl eine Art verdeckte Grippe sein, ohne
Antibiotika geht es nicht. Das Wetter fördert auch nicht gerade die Genesung.
Ivans Mutter
Nachricht vom 29.01.07.
Herzlichen Dank für alle Spenden!
Ivans Mutter
Nachricht vom 01.05.07.
Am 27.04.07 habe ich eine Banküberweisung vom 24.04.07 über 15.000 Rubel erhalten (von wem,
wurde uns nicht gesagt). Riesigen, herzlichen Dank!!!!!!!!
Bei uns ist alles in Ordnung, wir sind nur ein wenig krank (wohl eine Erkältung) und es ist
schon die zweite Woche, die wir deswegen nicht im Sanatorium sind. Wir dürfen aber dafür bis
Ende Mai dort bleiben, sobald es uns wieder besser geht, fahren wir wieder hin.
Ivans Mutter
Nachricht vom 10.09.07.
Die Monate April und Mai verbrachten wir im Sanatorium und den ganzen Sommer - auf dem
Kinderspielplatz nebenan. Wir sind nicht noch einmal verreist. Wir verbrachten täglich fünf
Stunden draußen, Vanja ist viel kräftiger geworden und stark gewachsen, die Mädchen
ebenfalls.
Die Schule hat wieder angefangen. Xenia ist in diesem Jahr in die erste Klasse gekommen.
Nun geht sie gemeinsam mit Vanja zur Schule, ihre Klassenräume befinden sich nebenan (Vanja
ist in der dritten Klasse).
Vanja ist für alle Fälle für den Hausunterricht angemeldet, aber er möchte die Schule
besuchen und wird das auch tun, solange seine Gesundheit das zulässt. Seine Klassenlehrerin
ist sehr gut, aufmerksam und freundlich. Vanja wurde in der Klasse von Anfang an gemocht.
Mir wurde das auch so direkt gesagt: "Was für ein toller Junge!" Ich freue mich natürlich
für meinen Sohn. In Wirklichkeit ist Vanja in seiner neuen Klasse kein Neuling - all seine
Freunde, mit denen er im Hof Fußball spielt, sind dort mit dabei. Überhaupt gefällt uns die
neue Schule sehr gut. Die gesamte Atmosphäre ist hier sehr freundlich. Sogar ich bemerke das,
und die Kinder erst recht (besonders Vanja hat ja einen Vergleich). Wir hoffen, dass wir
darin nicht enttäuscht werden.
Heute bekam Vanja wieder Husten, ganz plötzlich wurde er heute morgen krank. Wir haben das
Inhalationsgerät herausgeholt, das uns im letzten Winter geradezu gerettet hat. Jetzt zum
Abend hin geht es Vanja wieder etwas besser, er kann sogar etwas abhusten.
Ich laufe hier mit einem runden Bäuchlein durch die Gegend, aber nicht mehr lange (Ende
September ist die Entbindung, wenn alles richtig gerechnet wurde). Vanechka wartet zärtlich
auf seinen Bruder (laut Ultraschall wird es ein Junge), kümmert sich um mich, hilft mir,
redet mit dem Kleinen - legt sich neben meinen Bauch und liest Märchen vor oder erzählt
etwas. Überhaupt warten schon alle sehnsüchtig auf die Geburt.
Endlich haben wir einen Gerichtsbescheid darüber bekommen, dass uns von Seiten der
Verwaltung eine eingerichtete Wohnung zusteht, die allen gesundheitlichen Vorschriften
entspricht. Nach der Gesetzgebung entfallen auf mich und die vier nicht volljährigen Kinder
jeweils 18 m2. Außerdem müssen zusätzlich 10 m2 für das kranke Kind
berücksichtigt werden, sowie für das Kind, das wir erwarten.
Bezüglich der Wohnung hat sich noch nichts bewegt: Der Justizvollstrecker beschäftigt sich
mit unserer Verwaltung, es gab Lärm um die ganze Sache, doch bisher hat das alles nichts
genützt.
Neue Spenden sind über den Sommer nicht eingegangen, momentan ist das aber auch gar nicht
nötig. Zum Glück nimmt Vanja keine Medikamente mehr ein. Ich muss allerdings beichten, dass
Vanjas Briefumschlag mit dem Angesparten nicht mehr existiert. Unser Papa hatte große
Probleme bei der Arbeit, es gab einen unehrlichen Auftraggeber, sodass wir ein halbes Jahr
lang ohne Geld da standen und keine andere Möglichkeit sahen, als dieses Geld zu verwenden.
Zudem mussten wir zwei Schüler für die Schule ausstatten: Das war alles wahnsinnig teuer!
Auch das Schwangerschaftsgeld (ca. 20.000 Rubel) mussten wir dafür ausgeben.
Herzlichen Dank an all die Menschen, die für uns gespendet haben. Ich weiß nicht, wovon wir
sonst überlebt hätten! Nun hat unser Papa einen anderen Job gefunden, wo er ganz gut
verdienen müsste. Also, wir halten die Ohren steif.
Ivans Mutter
Nachricht vom 17.10.07.
Gestern wurde ich endlich aus dem Geburtshaus entlassen. Vanja bekam ein Brüderchen!!!!!!!
Der Junge wurde am 9. Oktober geboren. Wir haben ihn Mishutka genannt - so wollten es Vanja
und seine Schwestern.
Die Kinder sind alle ueberwältigt von ihrem kleinen Brüderchen, die ganze Zeit streicheln sie
das Baby.
Vanjas Mutter.
Nachricht vom 06.12.07.
Vanja fühlt sich gut, er geht zur Schule. Am 22. Oktober wurde er 9 Jahre alt.
Wir haben eine Dreizimmer-Wohnung bekommen. Sie ist nicht sehr groß (58 m2), aber
gemütlich. Jetzt hat Vanja sein eigenes Zimmer! Wir sind bereits umgezogen, haben neue
Möbel gekauft (mit einem Kredit über 50.000 Rubel - ein Gasherd, zwei Bücherregale und eine
Kommode. Die doppelstöckigen Kinderbetten haben wir aus der alten Wohnung übernommen),
haben die Klempnerarbeiten durchgeführt (in dieser Hinsicht war die Situation eine einzige
Katastrophe). Nun kann man hier einigermaßen leben. Wir gewöhnen uns langsam daran.
Unser Papa hat endlich einen ordentlichen Job gefunden. Dort arbeitet er, ohne sich zu schonen,
auch bei Regen und Frost.
Wir sind allen sehr dankbar, die uns geholfen haben. Durch den Umzug sind uns hohe Kosten
entstanden und Ihre Hilfe war uns deshalb sehr nötig. Herzlichen Dank! Möge Gott Sie
beschützen!
Vanjas Mutter.
SABRRU2P
SAVINGS BANK OF THE
RUSSIAN FEDERATION
(SEVERO-ZAPADNY HEAD OFFICE)
ST. PETERSBURG
BRANCH #5542, VSEVOLOZHSK
ACC. 42307 840 0 5541 4200052 (USD)
VAVILOVA OLGA NIKOLAEVNA
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Eingegangene Spenden
Name
Betrag
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Datum
- -
500 Rubel
Banküberweisung
27.06.2006
Nikolaj und Tatiana Schukiny
15 000 Rubel
Bargeld
01.08.2006
- -
15 000 Rubel
Banküberweisung
27.11.2006
Irina Jaschukovskaja
1000 Rubel
Banküberweisung
18.12.2006
Larisa Zapekina
1000 Rubel
Banküberweisung
18.12.2006
Sergej Bondarev
500 Rubel
Postüberweisung
22.12.2006
Vasilij Baibuzenko
15.000 Rubel
Bargeld
26.12.2006
Marina Jakovlevna
10.000 Rubel
Bargeld
09.01.2007
Evgenia Koch
$200
Bargeld
12.01.2007
Evgenia Koch
$100
Bargeld
28.01.2007
Alexandra Schipova
10.000 Rubel
Banküberweisung
26.02.2007
Nikolaj und Elmira Prizhimin
2000 Rubel
Banküberweisung
05.04.2007
- -
15.000 Rubel
Banküberweisung
24.04.2007
- -
3000 Rubel
Banküberweisung
18.10.2007
- -
5000 Rubel
Banküberweisung
23.10.2007
- -
1000 Rubel
Banküberweisung
26.11.2007
- -
3000 Rubel
Banküberweisung
28.11.2007
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