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Werte Freunde!

Die Spendensammlung für Vladimir Cherpakov, geb. 2003, wurde eröffnet (Diagnose: Neuroblastom des Retroperitonealraumes).


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Guten Tag!

"Ich bin ein kleiner Junge und bin drei Jahre alt. Ich heiße Vova! Ich lebe in der Stadt Khabarovsk. Ich weiß jetzt, was Schmerzen sind, was eine Operation ist, was ein Katheter ist. Ich weiß, wie es ist, nicht herumrennen zu dürfen und wie schlimm es ist, wenn meine Mama weint und ich sie nicht trösten kann. Aber am meisten Angst habe ich vor den Menschen in den grünen Gewändern (Reanimatologen). Wenn sie auftauchen, ist das ein Zeichen dafür, dass etwas Schlimmes passiert ist.
Seit über einem Jahr lebe ich im Krankenhaus. Nach Hause komme ich nur manchmal zu Gast, um meinen Papa, mein geliebtes Schwesterchen Mascha und meinen Kater Zhora zu besuchen. Ich liebe es, zu Hause zu sein, in unserem Hof spazierenzugehen, zu schaukeln und im Sandkasten zu spielen. Ich liebe es, in den Park zu gehen oder mit meinem Opa angeln zu fahren. Ich mag Eis und Schokolade, aber ich darf sie nicht essen, denn sonst würde mir mein Bauch weh tun. Zu Hause ist es schön, hier geht es immer fröhlich zu, alle lächeln und lachen. Im Krankenhaus bin ich traurig und ich möchte am liebsten weinen, ich mag es nicht, in einem Krankenzimmer zu leben. Aber mittlerweile habe ich auch hier neue Freunde gefunden! Sie spielen gern mit mir und warten darauf, dass ich von zu Hause wiederkomme.
Man kann es sich gar nicht vorstellen, dass noch vor einem Jahr mein Leben ganz anders aussah. Und jetzt weiß ich so viel mehr. Ich weiß, dass mich sehr viele Leute gerettet haben, indem sie ihr Blut für mich gespendet haben. Sie haben mir dadurch ein Stück ihrer Lebenskraft abgegeben und trotz allem ging es mir immer besser. Dieses Jahr war für mich sehr schwer, aber ich habe es dennoch ausgehalten. Mein Bäuchlein ist kleiner geworden, es fällt mir leichter, herumzutollen und zu spielen. Ich bin gewachsen und sehr viel erwachsener geworden. Ich liebe meine Ärztin, denn sie gibt mir immer ein Küsschen und freut sich, mich zu sehen. Sie sagt, dass ich ein braver Junge bin, dass ich jetzt gesund werde, aber dass ich unbedingt noch eine Operation überstehen muss.
Ich liebe das Leben. Es gibt so viele Dinge in meinem Leben, die ich sehr, sehr mag! Und es gibt ganz vieles, das ich noch nicht weiß, aber das ich so sehr erfahren will!"

Das sind die Gedanken und Gefühle, die mein kleiner Sohn mit sich trägt. Er lebt trotz allem. Im Jahr 2005 wurde völlig überraschend die schreckliche Diagnose gestellt: Neuroblastom des Retroperitonealraumes, dritter Schweregrad der zweiten klinischen Gruppe.
Das Kind wurde gesund und kräftig geboren, wie die Ärzte behaupteten. Es wog stolze 4 kg und war 58 cm groß. Alles war gut, der Kleine wuchs und wir freuten uns über jeden Tag, der Junge war fast nie krank. Mit etwa einem Jahr erkrankten wir zum ersten Mal an einem grippalen Infekt, der durch Herpes an der Mundschleimhaut erschwert wurde. Daraus entwickelte sich schon bald eine Stomatitis (Entzündung der Mundschleimhaut). Seitdem verfolgte uns der Herpes mit monatlichen Ausbrüchen, begleitet von Erbrechen und unkontrollierbarem Fieber. Die einzige Behandlungsmethode gegen Herpes waren natürlich Aciclovir und verschiedene Mittel, die das Immunsystem stimulieren.
Letztendlich, als sich Vladimirs Bauch stark aufblähte, empfahl uns der Notarzt eindringlich, eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes durchzuführen. Am nächsten Tag fand die Untersuchung statt, die Leiterin der Polyklinik schickte uns dringend in das Infektionskrankenhaus. Es wurde eine ganze Reihe verschiedenster Diagnosen gestellt, sehr viele verschiedene Untersuchungen durchgeführt, unter anderem jeden zweiten Tag eine Ultraschalluntersuchung. Nach zwei Wochen Krankenhausbehandlung und der Einnahme riesiger Mengen an zahlreichen Medikamenten (Ciprofloxacin, Aktivkohle, Smectit) wurden wir nach Hause entlassen. Die Diagnose: Schigellose (Bakterienruhr), Infektion mit Enterobakterien und Megacolon (Erweiterung des Dickdarms durch chronische Verstopfung).
Empfohlen wurde eine strenge Diät für ein halbes Jahr, danach eine erneute Ultraschalluntersuchung. Außerdem wurde dringend eine Impfung gegen Masern und Mumps empfohlen. Ausschließlich unserer Intuition haben wir es zu verdanken, dass wir uns entschieden haben, vorher noch einen Chirurgen zur Darmuntersuchung zu konsultieren. Bei der Erstuntersuchung wurde eine Neubildung im Peritoneum (Bauchraum) entdeckt, eine weitere Ultraschalluntersuchung wurde durchgeführt und die endgültige Diagnose bestätigt - Neuroblastom! Daraufhin hat uns der Arzt nachdrücklich gesagt: "Hätten Sie diese Impfungen machen lassen, wäre Ihr Kind jetzt schon tot!"

Und so wurden wir in das onkohämatologische Kinderkrankenhaus der Stadt Khabarovsk eingewiesen. Bis zuletzt hofften wir, die Diagnose sei fehlerhaft. Das Ergebnis der Biopsie jedoch hat unsere Hoffnung zerstört. Die Diagnose wurde bestätigt.
Der Chirurg verkündete, der Tumor sei inoperabel, wir sollten zu Gott beten und auf ein Wunder hoffen.
Innerhalb von 10 Monaten wurden 8 Chemotherapieblöcke durchgeführt. Jedem Block folgte eine langwierige Erholungsphase, denn gerade in dieser Phase ist das Risiko unvorhersehbarer schwerer Komplikationen am größten. Aufgrund der ständigen Angst schien es uns, als sei unser Leben stehengeblieben, während das mütterliche Herz wartete und mit Schauder jedes Wort, jede Geste, jeden Blick des behandelnden Arztes wahrnahm mit der Hoffnung, die heiß ersehnten Worte zu hören: "Es geht uns besser!!!"
Aber der Tumor ging nur langsam zurück. Erst nach 8 Monaten der schwerwiegenden Behandlung wurden erste Erfolge sichtbar. Es wurden zusätzlich 20 Sitzungen der Strahlentherapie durchgeführt, jedes Mal unter Vollnarkose.

Am 25. August 2006 waren alle Behandlungsmethoden erschöpft. Ein Resttumor ist verblieben, der entfernt werden muss. Geschieht dies nicht, waren alle unsere Bemühungen umsonst. Es ist uns klar, dass nach einer Operation weitere Chemotherapien auf uns warten, aber ohne die Operation hat Vladimir keine Zukunft. Deshalb setzten wir uns mit deutschen Onkologen in Verbindung, die bereit sind, unseren Jungen zu operieren. Doch diese Operation ist teuer. Sehr teuer. Wir müssen dieses Geld finden.
Die Operation kostet 27 000 Euro. Wir haben keine andere Wahl, als auf gutherzige Menschen zu hoffen, denen unser Leid nicht gleichgültig ist. Es ist ein hoher Betrag. So viel kostet das Leben meines Sohnes.
Es ist meine Pflicht, meine mütterliche Pflicht, alles dafür zu tun, um mein Kind zu retten. Ich lasse den Gedanken nicht zu, dass alles, was wir hinter uns haben, umsonst war. Ich glaube an ein Wunder. Ich glaube daran, dass mein Kind ein vollwertiges und glückliches Leben führen wird. Vladimir hat sich das Recht auf Leben "erlitten".

Alina Cherpakova (Mutter)
+7(924)214-6154 (Mobiltelefon der Mutter)
+7(4212)513-054 (Telefonnummer der behandelnden Ärztin Ljudmila Lavrinenko)
+7(4212)511-285 (Faxnummer des Chefarztes)


 

Bescheinigungen in Russisch und in Englisch (PDF-Format).
Krankengeschichte in Russisch: Seite 1, Seite 2, Seite 3.
Krankengeschichte in Englisch: Seite 1, Seite 2, Seite 3.

 

Ergänzung vom 09.12.06. Vladimir wurde am 15. November in Tübingen operiert. Die Operation ist erfolgreich verlaufen. Der Junge ist wieder quicklebendig und aufgeweckt, er spielt viel und fühlt sich gut! Seine Mutter Alina ist überglücklich und strahlt die ganze Zeit.
Allerdings wurde im Retroperitonealraum eine seröse Flüssigkeit festgestellt und eine Drainage angelegt. Da jedoch der Abfluss der Flüssigkeit schon lange Zeit unvermindert andauert, soll der Junge erneut operiert werden, um den Spalt zu schließen, aus dem die Lymphflüssigkeit entweicht. Voraussichtlich wird diese Operation am 12. Dezember stattfinden.

Ergänzung vom 12.02.07. Vladimir wurde aus dem Krankenhaus entlassen und ist nach Hause zurückgekehrt. Dem Jungen geht es sehr gut.

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Alexander Pyatnitsky 500 Rubel webmoney 14.11.2006



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