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Werte Freunde!

Die Spendensammlung für Margarita Bulbach, geb. 2000, wurde eröffnet (Diagnose: Nephroblastom mit Metastasen in den Lungen).


Andere Fotos von Rita

Liebe Freunde!
Margarita ist jetzt 7 Jahre alt. Seit sie 3 Jahre alt war, machte sie Tanzchoreographie. Sie war eigentlich noch viel zu jung für die Tanzgruppe und man wollte sie wegen ihrem Alter nicht aufnehmen, aber da sie recht groß ist, fiel das nicht sehr auf. Rita tanzte in einer Gruppe mit viel älteren Mädchen, aber die Tanzlehrerin Marina Fedorovna sah, wie sehr Rita das Tanzen liebte und dass sie begabt war. Margarita trainierte hart und zielstrebig, sie musste die Mädchen aus ihrer Tanzgruppe einholen. Margarita wurde immer besser und alle mochten sie. Die anderen Mädchen mochten sie, weil sie die Jüngste war und dennoch nie die Schlechteste. Hartes anderthalbstündiges Training an der Ballettstange schreckte sie nicht ab, sie wollte eine richtige Ballerina werden und die Ballettschule abschließen.
Ja, so sah der Traum des kleinen Mädchens aus. Sie wollte nicht viel, sie wollte nur tanzen.
Wieviel Freude gab es bei den Auftritten! Doch im Dezember 2000 kam die Tanzlehrerin nach der Stunde auf Margarita zu und meinte: "Rita, du bist heute so blass!".
In dieser Zeit klagte das Kind häufig, es gehe ihr nicht so gut. Im Polyklinikum meinte man, es sei alles ok, nur die Belastung durch das Tanzen sei zu hoch - anderthalb Stunden täglich und dazu noch die Vorschule. Die Mathematik lief dort bestens und alle anderen Fächer auch.
Niemand konnte ahnen, dass diese heile Welt so plötzlich zusammenstürzt. Neujahrsfest, Nierenkrämpfe und am 2. Januar Makrohämaturie (Blut im Urin). Wir eilten von Krankenhaus zu Krankenhaus, Chemotherapie, Operation, Strahlentherapie und so weiter. Es gab nur noch Erinnerungen an das Ballett und die Schule.
Jetzt brauchen wir nur noch eins: Gesundheit. Das Kind hofft dennoch, wieder tanzen zu können, es versteht nicht, dass mit nur einer Niere hohe Belastungen vermieden werden müssen.
Seit ihrem ersten Tag im Krankenhaus steht die Diagnose fest: Nephroblastom, IV. Stadium mit Metastasen in der rechten Lunge. Aber ich kann noch immer nicht glauben, dass das alles meinem Mädchen passiert ist. Wir haben gemeinsam die Chemotherapie, die Operation und die Strahlentherapie überstanden und wir werden noch sehr lange kämpfen müssen. Auch ich musste durch das alles hindurch. Ich bin ein erwachsener Mensch, dennoch spüre ich Schmerz und Angst... Ich bitte um Hilfe, unsere Situation ist sehr schwer!
Ich danke allen im Voraus, die uns helfen.

Alevtina Radzik (Ritas Mutter)
Tel.: 007 921 3138449
Email: gstsp@mail.ru


 

Nachricht vom 15.08.01. Vielen Dank an Anna Molchanova, die für die Behandlung von Margarita 10000 Rubel gespendet hat.

Nachricht vom 14.10.01. Wir wollen uns herzlich bei allen bedanken, die uns das Geld überwiesen haben. Tatjana Babeshina aus Tver (100 Rubel), Frau Chugunova aus Novosemejkino bei Samara (100 Rubel), O. Jasinovskaja aus Moskau (100 Rubel), T. Vagner aus Bikin, Chabarovsk Gebiet (200 Rubel), A. Zimmerinov aus Ivanovo (400 Rubel), Xenia Ovcharenko (100 Rubel), T. Misnikkova (50 Rubel). Wir wünschen Ihnen und Ihren Famlilien viel Freude, Glück und Gesundheit.
Wir bedanken uns auch herzlichst bei allen, die per Kreditkarten gespendet haben. Michael Tisman (1000 Rubel), Sergej Nemov (1000 Rubel), Sonia Vilvovsky (1500 Rubel), Rustam Saljahov (100 Rubel), Dan (400 Rubel), Peter Casey (9000 Rubel), anonymer Spender (150 Rubel). Dank Ihrer Hilfe haben wir die Möglichkeit, teure Medikamente wie Diflucan und Neupogen und auch andere Medikamente für Herz und Leber zu kaufen.

Nachricht vom 30.11.01. Herzlichen Dank an Leonid, der uns 1500 Rubel für die Behandlung von Rita überreicht hat und einem unbekannten Spender, der 1000 Rubel überwiesen hat.

Nachricht vom 07.01.02. Wir wünschen allen Lesern dieser Seite frohe Weihnachten und ein glückliches Silvesterfest. Wir bedanken uns bei denjenigen, die uns mit Taten und mit guten Worten helfen, diese schreckliche Zeit durchzustehen. Weihnachten haben wir zuhause gefeiert, obwohl Rita sehr schwach ist und alleine nur sehr kurze Strecken gehen kann, weil ihre Blutwerte sehr niedrig sind. Ab und zu hat sie Fieber, sie muss ständig Antibiotika einnehmen. Wir sind den Ärzten dafür sehr dankbar, dass wir die Möglichkeit bekommen haben, dieses Fest zusammen zuhause zu verbringen. Nächste Woche fängt ein neuer Zyklus der Chemotherapie an, es besteht die Hoffnung, dass es der letzte sein wird. Danach müssen fast alle inneren Organe behandelt werden. Wir wären für Ihre Hilfe sehr dankbar.

Nachricht vom 22.02.02. Am 24. Januar ist der Zyklus zu Ende gegangen, Rita ist aus dem Krankenhaus entlassen worden. Wir sind allen sehr dankbar, die in diese Zeit geholfen haben, Rita zu retten. Es ist unser gemeinsamer Erfolg.
Zurzeit sind wir auf einer Kur nicht weit von St. Petersburg. Margarita ist immer noch schwach und hat keinen Appetit. Am 3. März hat sie Geburtstag und wird 8 Jahre alt. Sie träumt von einem Fahrrad. Die Spenden von den Kreditkarten dürfen wir dafür nicht verwenden. Ich bitte Sie, dem Kind eine Freude zum Geburtstag zu machen.

Nachricht vom 08.03.02. Am 3. März 2002 hat Arje Rothman Rita ein schönes Fahrrad zum Geburtstag geschenkt. Herzlichen Dank, lieber Arje!

Nachricht vom 17.03.02. Wir sind immer noch bei einer Kur im Kindersanatorium „Solnischko“. Rita fühlt sich einigermaßen gut, sie verbringt viel Zeit an der frischen Luft. Nach der intensiven Strahlentherapie und der Chemotherapie muss erst die Funktion alle Organe normalisiert werden. Es sind einige Herzfehler festgestellt worden, sie hat Darm- und Leberprobleme. Und natürlich verlangt auch die eine übrig gebliebene Niere eine spezielle Behandlung. Ich würde Rita gerne in einem guten Krankenhaus umfassend untersuchen lassen. Außerdem steht uns eine Computertomographie bevor (sie kostet ca. 100 USD). Wir wären sehr dankbar, wenn uns jemand dabei finanziell helfen könnte.

Nachricht vom 29.08.02. Mitte September muss sich Rita einer Computertomografie unterziehen. Zurzeit kann diese Untersuchung im Kinderkrankenhaus nicht gemacht werden und muss in einem anderen Krankenhaus stattfinden, was für uns einen zusätzlichen Aufwand von 3600 Rubel (ca. 110 Euro) bedeutet. Wir bitten alle, die uns dabei helfen können, das Geld auf das Privatkonto zu überweisen und nicht per Kreditkarte zu spenden.

Nachricht vom 20.09.02. Am 10. September hat Olga Paker 30 USD für die Behandlung von Rita per Western Union überwiesen.

Nachricht vom 24.10.02. Dimitrij hat 3000 Rubel für die CT gespendet. Dank ihm wurde die Untersuchung durchgeführt. Sie hat gezeigt, dass alles in Ordnung ist.

Nachricht vom 12.02.03. Am 11. März soll erneut eine Computertomographie stattfinden, die 3000 Rubel kostet. Für Unterstützung wären wir sehr dankbar.

Nachricht vom 05.03.03. Dimitrij hat zum zweiten mal 3000 Rubel für die CT gespendet. Vielen Dank, lieber Dima, wir wünschen Ihnen von Herzen viel Glück und Gesundheit.

Nachricht vom 13.03.03. Die CT hat gezeigt, dass alles in Ordnung ist. Wir bedanken uns bei einem anonymen Spender, der 4500 Rubel gespendet hat.

Nachricht vom 18.03.03. Zurzeit sind die Augen unsere größte Sorge. Schon vor der Krankheit war das bei Rita eine Schwachstelle und die Chemotherapie hatte eine stark negative Wirkung auf die Sehstärke. Die Ärzte haben sogar Schwierigkeiten, die Sehstärke genau auszumessen, was hoffentlich am 22. März beim Augenarzt endlich erledigt wird.
Ich möchte mich auch an die Leser dieser Seite wenden mit der Bitte, uns ein effektives Medikament zur Steigerung der Abwehrkräfte zu empfehlen. Nach den Erkältungen wird Rita nur sehr langsam wieder gesund, vor kurzem hatte sie Grippe – sie war über zwei Wochen krank. Nach jeder Erkältung hat sie Probleme mit der einzigen Niere, die unbedingt geschont werden muss. Rita ist sehr schwächlich, sie schläft nicht so gut, ist sehr blass.
Für einen guten Rat wären wir sehr dankbar.

Nachricht vom 12.04.03. Nach der Untersuchung beim Augenarzt hat Rita endlich eine neue Brille bekommen.
Die Ergebnisse der letzten Urinuntersuchung waren so beunruhigend, dass Rita am 17. April im Krankenhaus untersucht wird.

Nachricht vom 22.04.03. Ich möchte mich erneut herzlichst bei allen bedanken, die an der Rettung meiner liebsten Tochter Margarita teilgenommen haben. Es ist schwer zu ertragen, wenn Kinder krank werden, um 1000-fach schwerer ist es, wenn es um die eigenen Kinder geht. Man versucht alles, um dem Kind zu helfen. Das Leben geht weiter, man darf nicht nachgeben. Wir versuchen in das normale Leben zurückzukehren, aber fünf lange Jahre müssen wir durchstehen. Das Kind muss auch nach der schweren Operation wieder auf die Beine gestellt werden. Rita hat die Chemotherapie und die Bestrahlung mit nur einer Niere überstanden. Und die Ärzte haben die Funktion der Niere standig kontrolliert.
Alle vier Monate wird Rita planmäßig untersucht, aber beim Nierenarzt sind wir alle zwei Monate (wenn nicht jeden Monat). Es ist jedes Mal eine relativ komplexe Untersuchung.
Auch die Untersuchung beim Augenarzt hat nicht nur die neue Brille zur Folge. Er hat uns eine relativ teure Behandlung verordnet, die wir uns leider nicht leisten konnten. In sechs Monaten muss Rita erneut untersucht werden.
Ich wünsche mir, diese schreckliche Zeit für immer zu vergessen. Man darf sie aber nicht vergessen, zumindest die große Narbe nach der Operation wird bei Rita für immer bleiben. Ab und zu fragt sie mich, wie sie mit einer Niere weiterleben wird. Ich antworte ihr, dass ich auch nur eine Niere habe, bin aber schon so geboren, und dass es nicht so tragisch ist und das viele Menschen mit nur einer Niere leben, man muss sie aber schonen. Sie glaubt mir aber nicht. Sie versucht mich mit den Fingern abzutasten, um festzustellen, ob ich die Wahrheit sage.
Das große Osterfest steht vor der Tür. Wir wünschen Ihnen und ihren Kinder viel Gesundheit, viel Glück und Erfolg. Und wir bedauern auch, Sie immer wieder um Hilfe bitten zu müssen.
Zurzeit habe ich mit neuen Schwierigkeiten zu kämpfen. Margarita hat die russische Staatsangehörigkeit und ich die ukrainische. Laut dem neuen Ausländergesetz ist es mir sogar verboten, in Russland zu arbeiten. Alle 6 Monate muss ich aus dem Land ausreisen und mit einem neuen Visum wieder einreisen. Keiner interessiert sich dafür, dass ich eine kranke Tochter habe. Und die Anträge auf die russische Staatsangehörigkeit werden sehr lange bearbeitet.

Nachricht vom 19.05.03. Am 16. Mai erkrankte Rita an einer akuten Leber- und Darminfektion. Sie hatte 38.7°C Fieber, starke Bauchschmerzen und Durchfall.
Der Notarzt hat uns empfohlen, das Kind in ein Krankenhaus zu bringen, ich möchte das aber auf alle Fälle vermeiden, um Rita nicht moralisch zu traumatisieren. Ich hoffe, das wird auch nicht nötig sein.
Rita isst kaum. Ich bemühe mich darum, dass sie wenigstens viel trinkt, um den Feuchtigkeitsverlust im Körper wieder auszugleichen.
Da einige Untersuchungen dringend durchgeführt werden müssen und auch das Geld für die Medikamente fehlt, wäre ich für Unterstützung sehr dankbar.

Nachricht vom 23.06.03. Rita leidet sehr häufig an Erkältungen, hat Darmprobleme und ist einfach sehr schwächlich. Um die Immunität zu stärken, ist eine Behandlung mit einem chinesischen Medikament notwendig – mit diesem Mittel haben wir bereits im Krankenhaus während der Therapie gute Erfahrungen gemacht. Die Gesamtkosten liegen bei 2600 Rubel (ca. 80 Euro).
Unser Nierenarzt hat Rita dringend empfohlen, einen Reha-Kurs in einem speziellen Sanatorium zu machen, was ich leider nicht finanzieren kann (Kosten – ca. 380 Euro).
Wir sind wieder auf Ihre Hilfe angewiesen. Es tut mir leid, dass ich wieder um Unterstützung bitten muss und bedanke mich im Voraus.

Nachricht vom 08.07.03. Rita wurde einer Routinekontrolle unterzogen. Die Ultraschalluntersuchung und andere Untersuchungen haben gezeigt, dass eine Nierenentzündung vorliegt. Das Geld für die Kurbehandlung haben wir leider nicht.

Nachricht vom 12.08.03. Margarita muss im Kinderforschungsinstitut für Orthopädie behandelt werden. Nach der Operation ist sie unter anderem im Brust- und Bauchbereich bestrahlt worden. Obwohl die Bestrahlung auf beiden Seiten stattfand, um Ungleichmäßigkeiten bei der späteren Entwicklung zu vermeiden, hat Rita trotzdem zunehmend Probleme mit der Wirbelsäule. Auch im Beckenbereich sind negative Veränderungen aufgetreten. Das Kind wächst und die Folgen der Behandlung lassen sich zunehmend erkennen.
Die Untersuchungen im Forschungsinstitut kosten 850 Rubel (ca. 30 Euro).
Ich muss Sie um Unterstützung bitten, da ich immer noch keine Arbeitserlaubnis bekommen kann und somit erhebliche Finanzprobleme habe.
Herzlichen Dank für ihre Hilfe, von mir und natürlich auch von Margarita.

Nachricht vom 27.08.03. Dimitrij hat 12000 Rubel für den Kuraufenthalt gespendet.

Nachricht vom 17.09.03. Ein Spender, der unbekannt bleiben wollte, hat 600 Rubel gespendet.

Nachricht vom 30.09.03. Olga Parker hat 40 USD per Western Union gespendet.

Nachricht vom 26.10.03. Tut mir leid, dass ich lange nicht geschrieben habe. Viele Grüße an alle, die sich an uns erinnern.
Margarita geht in die dritte Klasse. In September war sie zweimal krank. Die zweite Krankheit hat zwei Wochen gedauert. Rita hatte hohes Fieber und starken Husten. Sie hat eine sehr schwache Immunität.
Vor der Schule waren wir bei mehreren Ärzten, unter anderem beim Zahnarzt. Da Rita allergisch auf viele Betäubungsmittel reagiert, muss zuerst eine Untersuchung gemacht werden, mit welchen Betäubungsmitteln sie beim Zahnarzt behandelt werden kann. Diese Untersuchung ist nicht kostenfrei, es muss die Reaktion von Rita auf 5 Medikamente getestet werden.
In frühestens einem Jahr werde ich eine Anmeldung in St. Petersburg und auch eine Arbeitserlaubnis bekommen. Zurzeit ist unsere Situation weiterhin schwierig, da alle Untersuchungen für uns kostenpflichtig sind. Wir hoffen aber auf das Beste und danken Gott und allen Menschen, die uns helfen.
Am 30. Oktober werden neue Untersuchungen stattfinden. Rita hat ständige Magen-Darmprobleme. Sie hat Bauchschmerzen und Krämpfe. Am schlimmsten ist es, wenn das in der Schule passiert – häufig muss sie während des Unterrichts nach Hause gehen, um die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen.
Im November haben wir einen Termin im Krankenhaus N 31 (Blutuntersuchung, Ultraschalluntersuchung, Röntgen), wenige Tage später – beim Nierenarzt und danach beim Orthopäden.

Nachricht vom 03.11.03. Kaum haben die Ferien angefangen, ist Rita erneut krank geworden. Schon 3 Tage lang hat sie hohes Fieber. Alle planmäßigen Untersuchungen müssen jetzt verschoben werden. Aber auch unsere Erholungspläne werden wir jetzt nicht realisieren können.

Nachricht vom 21.12.03. Tatjana N. hat 100 USD für die Behandlung von Rita gespendet.

Nachricht vom 26.12.2003. Die Mutter von Rita hat 400 Rubel erhalten.

Nachricht vom 29.01.04. Rita benötigt eine weitere Behandlung gegen die Skoliose (1500 Rubel oder ca. 50 Euro).
In Februar wollen wir in das Sanatorium „Solnischko“ fahren. Ich wünsche mir, bis dahin Ritas Traum zu verwirklichen und ihr Skier zu kaufen. Ich wäre Ihnen für Hilfe sehr dankbar.

Nachricht vom 20.02.04. Am 20. Februar ist der Tag der zweiten Geburt von Rita.
Ich bedanke mich bei allen Ärzten des Pavlov Medizinforschungsinstituts, die sie operiert haben – bei A. Ivanov, V. Nabokov, L. Kanina, L. Pavlova und A. Kuleva. Wir bedanken uns herzlichst bei Ihnen und wünschen Ihnen nur das Beste und vor allem Gesundheit.
Zur Zeit sind wir im Sanatorium. Rita hat einer starke Grippe, aber zu ihrem Geburtstag am 3. März will sie auf jeden Fall wieder gesund werden. Ich wäre sehr dankbar, wenn jemand bereit wäre, Rita zum 10. Geburtstag eine Freude zu machen.
Es tut mir leid, dass ich mich immer wieder an Sie wenden muss. Ohne eine Anmeldung in St. Petersburg bekomme ich keine Arbeit.
Die Mutter von Rita

Nachricht vom 02.03.04. Herzlichen Dank an Dimitrij für die finanzielle Hilfe (3000 Rubel).

Nachricht vom 08.03.04. Zum Internationalen Frauentag am 8. März wünschen wir allen Leserinnen dieser Seite viel Liebe und Gesundheit. Ich bedanke mich bei allen, die sich um Rita Sorgen machen und sich um sie kümmern.

Nachricht vom 05.04.04. Wir sind in eine kritische finanzielle Lage geraten, da ich immer noch keine Arbeit finde.
Rita muss beim Kardiologen untersucht werden (1000 Rubel oder ca. 30 Euro). Auch unsere Miete kann ich kaum bezahlen (15 Euro / Monat).
Die Mutter von Rita

Nachricht vom 16.04.04. Nur unsere aussichtslose Situation zwingt mich dazu, Sie erneut um Hilfe zu bitten. Ich habe sonst niemanden, an den ich mich wenden kann. Gott sei Dank, bei Rita ist alles soweit in Ordnung. Ich selbst habe aber akute Probleme mit Gallensteinen. Die notwendigen Gegenmaßnahmen kosten ca. 6500 Rubel (ca. 200 Euro). Dieses Geld habe ich nicht. Wenn ich ins Krankenhaus eingeliefert werde, kann sich niemand um das Kind kümmern.
Die Mutter von Rita

Nachricht vom 22.04.04. Rita ist krank geworden. Sie hat Bronchitis, eine Lungenentzündung ist nicht ausgeschlossen. Schon seit fünf Tagen hat sie Fieber (bis 38,5°C) und starken Husten. Sie isst kaum etwas, hat abgenommen. Unser Hausarzt hat uns Antibiotika verschrieben und auch andere Medikamente, die (ich traue mich gar nicht die Summe auszusprechen) 235 Euro kosten.
Für jede Hilfe wären wir sehr dankbar.
Die Mutter von Rita.

Nachricht vom 23.04.04. Ich bedanke mich herzlichst bei Dimitrij für die Hilfe für meine Operation (6500 Rubel).
Die Mutter von Rita

Nachricht vom 06.05.04. Wir bedanken uns herzlichst bei Susanna für die Geschenke für Rita – einen schicken Sportanzug, T-Shirt, Süßigkeiten und Medikamente.
Die Mutter von Rita

Nachricht vom 24.05.04. Ich muss Sie erneut um Hilfe bitten. Wegen der Skoliose braucht Rita einen speziellen orthopädischen Ball, der sehr teuer ist. Auch spezielle orthopädische Schuhsohlen für 450 Rubel (15 Euro) müssen gekauft werden.
Ich möchte mich erneut bei Dimitrij für die für uns so notwendige Hilfe bedanken. Es tut mir leid, aber ich musste meine Behandlung erneut verschieben. Für das von Ihnen gespendete Geld habe ich ein Inhalationsgerät für Rita gekauft. Es hat Rita gegen Bronchitis sehr geholfen.
Nach sehr langen Schwierigkeiten habe ich endlich eine Arbeit nach meiner Qualifikation gefunden. Ich arbeite als Sporttrainerin, wobei ich zurzeit nach dem untersten Tarif bezahlt werden und bekomme ca. 1000 Rubel im Monat (ca. 30 Euro). Ich bin aber der Meinung, dass eine schlecht bezahlte Arbeit besser ist als gar keine, außerdem ermöglicht sie mir, meine Qualifikation nicht zu verlieren. Trotz meiner Arbeit bleibt unsere finanzielle Lage sehr schwierig.
Die Mutter von Rita

Nachricht vom 07.06.04. Da wir bis Mitte Juni in der Stadt bleiben, bekommt Rita privaten Englischunterricht. Wegen den häufigen Krankheiten muss Rita viel nachholen, besonders in Englisch.
Ich wäre sehr dankbar, wenn uns jemand helfen könnte, die Englischbücher (und auch die Lehrbücher und Schreibhefte für das kommende Schuljahr), zu erwerben (ca. 750 Rubel oder 25 Euro).
Die Mutter von Rita

Nachricht vom 20.06.04. Heute, am Tag der Medizin, möchte ich allen Ärzten danken, die Rita ihr zweites Leben geschenkt haben. Vielen vielen Dank, viel Glück und Gesundheit wünschen wir Ihnen allen.
Die Mutter von Rita

Nachricht vom 21.06.04. Es tut mir leid, dass ich mich wieder an Sie wende. Da Rita nur eine Niere hat, ist uns dringend empfohlen worden, jedes Jahr zur Kur zu fahren.
Ich mit meinem kleinen Lohn kann die Kurkosten nicht bezahlen und bitte Sie um die Unterstützung.
Dieses Jahr war für das Kind sehr schwierig. Rita war oft krank, und am Ende des Schuljahres war sie sehr lange krank. Schwache Immunität und andere Probleme nach Chemotherapie und Bestrahlung sind die Ursachen.
Rita hat viel Schulunterricht verpasst, hat aber viel zuhause gelernt und hat hart gearbeitet, um alles nachzuholen.
Der 24-tägige Kuraufenthalt kostet 18600 Rubel (500 Euro). Vielleicht kann uns jemand von den Lesern dieser Seite helfen? Es tut mir leid, dass ich mich wieder an Sie wenden muss.
Wir bedanken uns bei allen, die für unsere Probleme ein offenes Ohr haben.
Rita und Alja (Mama)

Nachricht vom 08.07.04. Herzlichen Dank am Eugen Gimn und an einen unbekannten Spender.
Die Mutter von Rita.

Nachricht vom 18.10.04. Guten Tag. Es tut mir leid, dass ich Sie wieder um die Hilfe bitte. Rita und ich haben einige Schwierigkeiten, ich tue aber mein bestes, um dagegen vorzugehen. Im Oktober muss Rita vom Kardiologen untersucht werden (Kosten – ca. 20 Euro), auch einige weitere Untersuchungen stehen bevor (ca. 10 Euro). Für die Medikamente gebe ich im Moment ca. 30 Euro im Monat aus.
Unser größtes Problem ist aber die Winterkleidung. Die Winterjacke, die Rita bereits seit fünf Jahren trägt, ist ihr zu klein geworden. In die warme Hose, in den Pullover und in die Stiefel, die Rita mit etwas Mühe den ganzen letzten Winter über getragen hat, passt sie nicht mehr rein. Bei den jetzigen Preisen wird uns das ganze mindestens 220 Euro kosten. Zusammen mit den Kosten für die Arzneimittel und für die Arztuntersuchungen – fast 300 Euro. Für mich ist das eine riesige Summe. Ich muss 7-8 Monate arbeiten, um dieses Geld zu verdienen. Deshalb bitte ich um Ihre Hilfe.
Gott schütze Sie und vielen Dank für alles.
Wir sind für jede Hilfe dankbar.
Die Mutter von Rita und Rita

Nachricht vom 25.10.04. Wir bedanken uns herzlichst bei Konstantin, der uns 50 Euro per Western Union gespendet hat.

Nachricht vom 04.11.04. Wir bedanken uns herzlichst bei Dmitrij für die Hilfe (8500 Rubel).

Nachricht vom 13.12.04. Es tut mir leid, dass ich Sie erneut um Hilfe bitte. Ich habe niemanden, an den ich mich sonst wenden könnte. Ich lebe mit Rita zurückgezogen und wir unterstützen uns gegenseitig.
Mitte November erkrankte Rita an Grippe, danach war sie eine Woche lang gesund, und schon kam eine neue Erkrankung mit hohem Fieber. Ihre Lymphknoten sind entzündet, sie muss erneut Antibiotika einnehmen. Erkältungen, Grippe und Angina lassen Rita nicht in Ruhe im Spätherbst und im Winter. Zur Steigerung der Abwehrkräfte empfehlen die Ärzte ein Medikament, das auf Rita schon während der Chemotherapie gut gewirkt hat. Eine Packung kostet 1450 Rubel, für den Kurs braucht man 5 Packungen (ca. 200 Euro).
Ich bin für jede Hilfe dankbar.
Die Mutter von Rita

Nachricht vom 05.01.05. Wir bedanken uns herzlichst bei Dmitrij für die Hilfe (2000 Rubel).
Rita und ich wollen allen Leser dieser Seite, allen, die uns helfen, die an uns denken und sich um uns Sorgen machen, frohe Weihnachten und ein glückliches und gesundes neues Jahr wünschen, viel Liebe und Frieden für Sie und Ihre Familien.
Rita und Mama

Nachricht vom 13.01.05. Wir bedanken uns herzlichst bei Mascha und Lera für den orthopädischen Ball und für das wunderschöne Buch über Pferde.
Die Mutter von Rita

Nachricht vom 15.02.05. Am 3. März wird Rita 11 Jahre alt. Und am 20. Februar ist der Tag ihrer zweiten Geburt. An diesem Tag wurde die äußerst komplizierte Operation durchgeführt, für die ich den Mikrochirurgen, Assistenten und Anästhesiologen der 4. Chirurgischen Abteilung des Pädiatrischen Institutes: A. Ivanov, V. Nabokov, L. Kanina, L. Pavlova und A. Kuleva.
Ich würde Rita so gern etwas Schönes zum Geburtstag schenken, aber mit meinem winzigen Gehalt ist mir das nicht möglich. Ich danke den Wohltätern, die uns einen gebrauchten Computer und Bildschirm geschenkt haben. Leider ist der Bildschirm kaputtgegangen und ist nicht mehr reparaturfähig. Wir wären sehr dankbar, wenn uns jemand helfen könnte, einen günstigen, funktionierenden Monitor zu kaufen. Außerdem träumt Rita von einer Digitalkamera. Wir wären sehr dankbar für finanzielle Unterstützung.
Rita muss sich planmäßig beim Augenarzt untersuchen lassen. Nach den langwierigen Untersuchungen und vielne Arztbesuchen ist es erst im Klinikum "Eksimer" gelungen, eine passende Brille für Ritas Astigmatismus zu finden. Deshalb wollen wir uns nun wieder an dieses Klinikum wenden. Die Untersuchung kostet 1500 Rubel.
Im Moment bin ich dabei, die russische Staatsbürgerschaft für mich und Rita zu beantragen. Das würde viele Probleme lösen, denen wir immer wieder begegnen. Die Übersetzung und Beglaubigung der vielen Dokumente sowie die Zollgebühr werden uns voraussichtlich etwa 3600 Rubel kosten.
Margarita und Mama

Nachricht vom 08.03.05. Vielen Dank an Dmitrij für seine Hilfe (6000 Rubel) sowie an den anonymen Spender, der 1000 Rubel an uns überwiesen hat.
Rita und ihre Mama

Nachricht vom 15.03.05. Vielen Dank an Anja für den Monitor!
Rita und ihre Mama

Nachricht vom 25.04.05. Rita muss vom Orthopäden behandelt werden. Ritas Skoliosis (Wirbelsäulenverkrümmung) ist unser großes Problem, die von der Strahlentherapie während der Krebsbehandlung herrührt. Das Kind wächst und die Verkrümmung schreitet fort. Der Arzt hat uns eine sechsmonatige Behandlung empfohlen, die monatlich 1500-2000 Rubel kostet.
In der letzten Zeit waren wir viel krank: OP3, Angina, Grippe. Deshalb sind wir etwas hinterher, was das Schulprogramm in Englisch angeht. In allen anderen Fächern schafft Rita selbstständig den Anschluss. Margarita und ich bitten Sie sehr um Hilfe. Wir planen Unterricht bis zum Ende dieses Halbjahres im Juni. Das sind 150 Rubel pro Stunde. Rita lernt sehr gern, aber sie verpasst sehr viel durch die häufigen Erkrankungen und wir müssen ständig etwas nachholen und unter großem Druck lernen. Ritas Immunität ist geschwächt. Wir werden noch Jahre brauchen, um sie wiederherzustellen.
In dieser Woche wird die planmäßige Untersuchung am Krankenhaus N31 stattfinden. Wie immer bin ich sehr besorgt. Ich wünsche dir viel Glück, Rita!
Wir wünschen Ihnen allen eine gute Gesundheit und viel Erfolg!
Rita und Ritas Mama

Nachricht vom 10.05.05. In der letzten Aprilwoche wurde Rita untersucht. Die Ultraschalluntersuchung hat gezeigt, dass eine Gallenwegedyskinesie vorliegt. Das Röntgenbild zeigte wieder die Skoliose. Urinuntersuchung - Leukozyten im Blut (das liegt daran, dass Rita sich sehr häufig erkältet. Ritas Immunität ist stark geschwächt, obwohl sie immunstimulierende Mittel einnimmt. Das war schon damals während der Behandlung so. Nach jeder Chemotherapie erholte sich Rita sehr langsam. Kaum hatte sich Rita von der Zytopenie (Zellarmut im Blut), schon war die nächste Chemotherapie überfällig. Unser Arzt sagt, Rita sei geschwächt und erholt sich deshalb so langsam. Bei jedem Kind verläuft die Behandlung und Rehabilitation anders.)
Das Kardiogramm sieht wieder schlecht aus. Aufgrund eines Herzfehlers werden wir vom Kardiologen beobachtet. Die Ärzte empfehlen spezielle rehabilitierende Gymnastik, ständige Beobachtung durch den Nephrologen und den Kardiologen, die Behandlung in einem spezialisierten nephrologischen Sanatorium (minimum 24 Tage). So ein Behandlungskurs kostet mindestens 24 000 Rubel zuzüglich Ticketkosten. Für uns ist dieser Betrag unerschwinglich. So viel Geld kann ich nicht zusammenbekommen. Ich arbeite, aber mein Gehalt reicht dafür leider nicht aus. Im Februar wurde Rita als Invalide anerkannt, aber die Rentenkasse weigert sich, Ritas Invalidenrente auszuzahlen und die Arzneimittel, die im Sozialpaket vermerkt sind, bekommt sie dennoch nicht kostenlos. Das sind etwa 1850 Rubel monatlich, die uns zustünden. Ja, das sind die Folgen der Monetisierung.
Wir bitten Sie sehr um Hilfe. Für Ihre Hilfe werden wir Ihnen sehr dankbar sein. Möge Gott Ihnen und Ihren Nächsten Gesundheit schenken.
Rita und Ritas Mama

Nachricht vom 15.08.05. Liebe Freunde! Wir haben eine etwas ungewöhnliche Bitte. Ritas altes Bett ist völlig unbrauchbar geworden, die Federn springen heraus, sie sieht aus wie ein Kartoffelfeld. Eine Reparatur ist sinnlos. Eine Nachspannung wäre sehr teuer, ich habe mich schon erkundigt.
Das Kind kann nicht vernünftig schlafen, sie wälzt sich im Schlaf herum und wacht manchmal sogar auf von den Schmerzen. Bedenkt man Ritas Skoliose, ist das unzulässig. Der Orthopäde hat empfohlen, eine orthopädische Matratze zu kaufen. Das Kind muss sich ausschlafen können und die Wirbelsäule muss sich erholen. Wir bitten Sie, uns mit dem Kauf eines neuen Bettes für Rita zu helfen. Wir haben uns schon nach einem solchen Bettchen umgeschaut.
5700 Rubel kostet die Matratze, das Gestell noch mal 4000 bis 6000 Rubel. Das sind für mich fast 4 Monatsgehälter, die auch so schon kaum für das Notwendigste ausreichen. Wir sind für jede noch so geringe Hilfe dankbar. Wenn es notwendig ist, werden wir das Geld für das Bett zusammensparen.
Vielen, vielen Dank.
Ritas Mama

Nachricht vom 14.09.05. Herzlichen Dank an Dmitrij für seine Hilfe (6000 Rubel)!
Ritas Mama

Nachricht vom 10.12.05. Die planmäßige Untersuchung hat begonnen. Eine Blutuntersuchung wurde durchgeführt. Es hat sich herausgestellt, dass nach der Chemo- und der Strahlentherapie Rita die Immunität gegen mehrere Erkrankungen vollständig verloren hat. Die Impfungen, die in der Kindheit schon gemacht wurden, müssen noch einmald durchgeführt werden. In erster Linie sind das 3 Impfungen für je 350 Rubel. Die restlichen Impfungen sind für uns kostenlos.
Einmal im Jahr lassen wir uns beim Augenarzt untersuchen. Diesmal hat uns der Arzt eine Behandlungsserie aus 10 Terminen angeboten, die insgesamt 2500 Rubel kostet. Rita sitzt in der Schule in der ersten Reihe und sieht nichts. Ich habe die Lehrer gebeten, dass sie zumindest während der Prüfungen aufstehen und zur Tafel vorgehen kann, um die Aufgaben lesen zu können. Die passende Brille für ihren schweren Astigmatismus wurde noch nicht zusammengestellt.
Im Januar folgt eine Untersuchung beim Gastroenterologen. Speziell wird eine Untersuchung auf Dysbakteriose erfolgen, die 380 Rubel kostet, sowie zwei kostenpflichtige Blutuntersuchungen.
Bald ist das Neujahrsfest und wir bitten Sie sehr, dem Weihnachtsmann zu helfen, ein schönes Geschenk zu finden. Bitte helfen Sie uns mit den Untersuchungen und wir werden das Geld für ein Geschenk finden.
Vielen Dank an alle. Wir gratulieren alle zu dem Neuen Jahr 2006!!! Wir wünschen Ihnen und Ihren Liebsten eine gute Gesundheit, Glück und Erfolg.
Ritas Mama

Nachricht vom 26.12.05. Dmitrij hat uns geholfen, die Untersuchungen zu bezahlen. Herzlichen Dank!
Ritas Mama

Nachricht vom 24.02.06. Am 3. März wird Rita 12 Jahre alt. Unsere finanzielle Lage ist nach wie vor schwierig, obwohl ich arbeite und gleichzeitig eine Weiterbildung mache, um einen zweiten Job annehmen zu können. Deshalb wende ich mich wieder an Sie mit der Bitte, uns dabei zu helfen, ein schönes Fest zu organisieren. Ich glaube, Rita hat es verdient.
Seit 1997 waren wir nicht am Meer, doch sie wünscht es sich sehr. Im Sommer können wir nicht zum Meer, weil Rita sich nie mehr sonnen und sich überhaupt länger in der Sonne aufhalten darf nach der Strahlentherapie. Deshalb würden wir gern Ende April - Anfang Mai zum Meer fahren. Leider können wir es uns nicht leisten.
Wenn unser Traum, zum Meer zu fahren, nicht realisierbar ist, habe ich noch eine Bitte: Rita wünscht sich sehr eine Digitalkamera. Einen Teil des notwendigen Kaufbetrags habe ich schon zusammengespart, aber eine gute Kamera kostet 7-8 000 Rubel und das ist für uns sehr, sehr viel.
Wir wären sehr dankbar für Hilfe.
Ritas Mama

Nachricht vom 25.04.06. Mitte Mai steht Rita wieder eine planmäßige Untersuchung bevor. Ein Teil der Untersuchungen wird kostenfrei, ein anderer kostenpflichtig sein. Für die Medikamente und Untersuchungen einschließlich die Untersuchung beim Augenarzt und die Zusammenstellung einer passenden Brille benötigen wir etwa 3500 Rubel.
Ich habe angefangen, die Dokumente für eine Privatisierung unserer Ein-Zimmer-Wohnung, in der wir beide leben, zusammenzustellen. Die Privatisierung soll auf Ritas Namen erfolgen, weil ich sie nicht auf meinen Namen privatisieren darf. Je näher die Frist für die kostenlose Privatisierung heranrückt (Januar 2007), desto schwieriger wird es, die Wohnungsagenturen kommen mit dem Ansturm nicht klar.
Das alles kostet ab 3200 Rubel aufwärts, wenn man nachts auf der Straße Schlange steht und 6000 Rubel, wenn man die Prozedur kommerziellen Anbietern überlässt.
Ich arbeite als Fitnesstrainerin, doch durch die große körperliche Belastung macht sich nun mein altes Sporttrauma bemerkbar - mein Wirbelsäulenleiden. Das Laufen fällt mir schwer, aber ich kann die Arbeit nicht aufgeben, denn wovon sollen wir sonst leben. Deshalb musste ich die Zahl der Arbeitsstunden verkürzen, dementsprechend ist auch mein Gehalt gesunken, das auch vorher schon nicht über 6-7000 Rubel hinausging. Unter diesen Umständen wird es für mich sehr schwierig sein, Ritas Untersuchungen zu bezahlen und erst recht die Privatisierung der Wohnung. Deshalb werde ich für jede Hilfe dankbar sein.
Ritas Mama

Nachricht vom 11.05.06. Uns wurde eine sehr gute und preiswerte Möglichkeit für eine Erholung und Rehabilitation von Rita angeboten. Wir könnten die gesamten Sommerferien in einem Ferienhäuschen auf dem Land verbringen. In der Nähe fließt die Wolga, rundherum sind reines Wasser, reine Luft und ökologisch reine Produkte.
Die Miete für das Ferienhäuschen ist gering, auch die Lebensmittel kosten dort nicht viel, der gesamte Sommerurlaub würde etwa 10 000 Rubel (290 Euro) kosten. Das Problem besteht darin, dass ich, wenn ich mit Rita verreise, in dieser Zeit nicht arbeiten kann.
Rita hat in diesem Jahr sehr viele Erkältungen und grippale Infekte hinter sich. Sie benötigt dringend Erholung. Und eine andere Möglichkeit, uns im Sommer in der Natur zu erholen, werden wir nicht haben.
Ritas Mama

Nachricht vom 15.12.06. Rita wird immer kurzsichtiger (6-6.5 auf beiden Augen, innerhalb des letzten Jahres sind die Zahlen beträchtlich gewachsen). Die Ärzte haben gesagt, solange Rita wächst, wächst auch ihr Augapfel und das Sehen wird sich immer weiter verschlechtern. Natürlich wünschen wir uns, diesen Prozess aufhalten zu können, aber die Ärzte sind nicht gerade optimistisch gestimmt. Es wird die Notwendigkeit einer Augenoperation diskutiert. Möge Gott uns damit verschonen. Aber sollte das die einzige Chance sein, werden wir nicht darum herumkommen.
Vorerst wurde uns eine Behandlung verordnet. Sie erstreckt sich über 10 Séancen und kostet 3900 Rubel (115 Euro). Insgesamt benötigt Rita drei Behandlungskurse mit Pausen dazwischen. Danach soll eine neue Brille angefertigt werden. Da es möglich ist, dass der rapide Abfall der Sehstärke mit Ritas Skoliose (Wirbelsäulenverkrümmung, die bei Rita in Folge der Strahlentherapie entstanden ist) zusammenhängt, hat uns der Arzt außerdem empfohlen, dass wir öfter schwimmen gehen sollten.
Jeder Besuch beim Augenarzt kostet 1170 Rubel (35 Euro). Schon ohne die Brille wird die Behandlung mindestens 16 000 Rubel (465 Euro) kosten. Auch danach muss Rita jedes halbe Jahr zum Augenarzt.
Ehrlich gesagt konnte ich gar nicht glauben, dass mein Kind so schlecht sehen kann. Ich habe mich an den Fond AdVita gewandt und um die Empfehlung eines guten Augenarztes gebeten. Rita wurde dort noch einmal untersucht und die Diagnose des ersten Arztes wurde bestätigt.
Aber das ist noch nicht alles. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, wie immer kommt alles auf einmal zusammen. Die Harnuntersuchung zeigt schlechte Werte an. Da Rita aber ohnehin nur eine Niere hat, müssen wir diese sehr schonen. Es wurde ein Behandlungskurs verordnet, danach folgt eine weitere Untersuchung.
Wir sind in Behandlung beim Nephrologen und beim Onkologen. Der Nephrologe hat für Rita ein Sanatorium empfohlen: Sanatorium "Solnechnyj". Dort ist die Behandlung kostenlos. Aber kurz nach unserer Ankunft dort hat sich herausgestellt, dass Ritas Augen dringend behandelt werden müssen und wir sind wieder abgereist. Wir hätten die Reise gern auf später verschoben, aber das hat leider nicht geklappt. Schade...
Nun empfiehlt uns der Nephrologe ein nephrologisches Sanatorium, aber die Unterkunft und die Behandlung dort sind kostenpflichtig. Ich kann noch keine genauen Kosten nennen, denn die Aufenthaltsdauer wird auch von den finanziellen Möglichkeiten abhängen.
Wir werden uns über jede Hilfe freuen.
Bitte entschuldigen Sie, dass ich mich wieder an Sie wende. Ich arbeite, aber das Geld ist extrem knapp, es reicht nicht aus für Arztkonsultationen, Medikamente und Untersuchungen. Außerdem konnte ich im August wegen Rückenschmerzen nicht arbeiten. Ich konnte nicht sitzen, nicht stehen, nicht liegen, es war sehr schlimm. Die Schmerzen sind nicht weg, aber ich habe keine andere Wahl und muss arbeiten. Ich sollte mich behandeln lassen, aber ich weiß, dass mein Kind das Geld für die Behandlung dringender benötigt. Jeder, der eigene Kinder hat, wird mich sicher verstehen.
Danke dafür, dass Sie über all die Jahre mit uns sind und dass wir zu schwerer Stunde mit Ihrer Hilfe rechnen können. Ohne Ihre Hilfe hätten wir diesen steinigen Weg nicht zurücklegen können.
Ritas Mama

Nachricht vom 26.12.06. Das Kind hat sich erkältet und wir haben die Behandlung verschoben. Auch die Behandlung im nephrologischen Sanatorium wurde aus Geldmangel verschoben.
Ritas Mama

Nachricht vom 28.12.06. Wir gratulieren zum Neujahrsfest 2007!!! Wir wünschen Ihnen einen guten Rutsch und fröhliche Weihnachten!
Margarita und Alevtina

Nachricht vom 02.03.07. Am 3. März wird Rita 13 Jahre alt. Ich habe das große Glück, sie lieben, umarmen und sich um sie kümmern zu können, zu sehen, wie sie älter wird, ihre Mutter und Freundin zu sein. Ich danke dafür dem lieben Gott, allen Ärzten und dem medizinischen Personal, der Organisation "Kinder und Eltern gegen Krebs" und persönlich der Exekutivdirektorin Katja Kiseleva, allen, die uns halfen und allen, die an uns denken.
Ritas Mama

Nachricht vom 29.05.07. Liebe Freunde!
Rita beendet jetzt die sechste Klasse, sie hat nur Vieren und Fünfen (Anm.: Fünf ist die beste Note in Russland), macht große Fortschritte in Mathematik, Englisch und anderen Fächern. Wir waren sehr erfreut, als sie den zweiten Platz an ihrer Schule im Mathematikwettbewerb "Känguruh" belegt hat. Das Lernen fällt Rita schwer, die Belastung ist sehr groß, und Rita hat sich noch immer nicht vollständig erholt. Letzten Sommer haben wir die Stadt nicht verlassen, wir hatten kein Geld für Urlaub, und eine Datscha (Ferienhäuschen) haben wir nicht. Im Herbst und im Winter war Rita dann ständig krank.
Leider ist unsere finanzielle Situation weiterhin schwer. Ich verdiene maximal 4000-5000 Rubel (115-140 Euro) monatlich und meine Gesundheit ist auch sehr angeschlagen.
Wir würden nur sehr ungern den ganzen Sommer wieder in der stickigen, staubigen Stadt verbringen. Ich habe in Erfahrung gebracht, dass die Miete für eine Datscha für den Sommer gar nicht so hoch ist (14.000 Rubel bzw. 400 Euro), aber auch das ist für uns unerschwinglich. Wir wären unendlich dankbar, wenn uns jemand helfen könnte.
Ritas Mama

Nachricht vom 22.09.07. Bitte helfen Sie Margarita!
Wir stehen unter augenärztlicher Beobachtung. Jedes halbe Jahr wird eine Untersuchung durchgeführt, das letzte Mal waren wir am 15. September beim Arzt. Das Ergebnis: Ritas Sehkraft verschlechtert sich zunehmend! Momentan hat sie auf einem Auge -6.5 und auf dem anderen -6.25. Auch das Ultraschallergebnis ist nicht besonders gut.
Es wurde eine umfangreiche Behandlung verordnet: Ambliokor, Laser, Magnet, KP, jeder Behandlungskurs à 10 Sitzungen. Ein Kurs kostet 3900 Rubel (108 Euro). Allein im nächsten halben Jahr müssen wir drei solcher Kurse absolvieren.
Zusätzlich braucht Rita eine Brille und spezielle kurative Linsen. Die Linsen kosten 3500 Rubel. Sie müssen jeden Monat ausgewechselt werden! Zudem werden Medikamente im Wert von 500 Rubel monatlich benötigt.
Margarita und ich sind für jede Hilfe dankbar.
Ritas Mama

Nachricht vom 29.01.2008. Am Anfang jedes Jahres wird Rita einer Komplettuntersuchung unterzogen (Neurologe, Gastroenterologe, Chirurg, Orthopäde, HNO-Arzt, Augenarzt, Onkologe, Nephrologe, Immunologe). Aufgrund einer Erkältung können wir diese Untersuchung leider erst jetzt antreten.
Wir werden vom Onkologen und vom Nephrologen beobachtet, denn Rita hat nur eine Niere. Der Nephrologe stellt die Diagnose "Niereninsuffizienz". Augenarzt - starke Myopie (Kurzsichtigkeit), es gibt außerdem kardiologische Probleme.
Vor den eigentlichen Arztterminen muss eine Reihe von Untersuchungen und Analysen durchgeführt werden. Wir haben bereits ein Kardiogramm durchgeführt. Die Ergebnisse sind leider nicht sehr gut, Rita hat Probleme mit der Herzfunktion. Der Kardiologe empfiehlt die Anfertigung eines weiteren Kardiogramms.
Es müssen auch biochemische Blut- und Urinuntersuchungen gemacht werden, die nicht in der Polyklinik durchgeführt werden können.
Einen Teil der ärztlichen Termine in der Polyklinik konnten wir kostenlos wahrnehmen: Pädiater, Augenarzt, Blutuntersuchung. Klinische und biochemische Werte sind ebenfalls nicht sehr gut: Die Blutsenkungsgeschwindigkeit und die Leukozytenzahl sind erhöht, ebenso der Alanin-Aminotransferase-Wert. Auch hier ist eine Wiederholung der Tests erforderlich.
Die übrigen Ärzte gibt es entweder gar nicht in der Polyklinik oder die nächsten freien Termine sind erst Ende Februar. Das ist für uns zu spät, da wir Anfang Februar erneut die Unterlagen zur Beurteilung von Ritas Behindertenstatus einreichen müssen. Deshalb sind wir gezwungen, diese Untersuchungen in der Pädiatrischen Akademie kostenpflichtig durchführen zu lassen. Ein Arzttermin kostet 550-700 Rubel (15-19 Euro). Insgesamt, die erforderlichen Analysen mit eingeschlossen, werden wir etwa 7000 Rubel (193 Euro) benötigen.
Wir sind für jede Hilfe dankbar!
Ritas Mama

 

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