letzter Index:














 

 Kleine Medikamentenfibel


Actovegin® ist ein entproteinisiertes Hämoderivat aus Kalbsblut, das niedermolekulare Peptide und Nukleinsäurederivate enthält. Es stimuliert Glucose- und Sauerstofftransport und -anreicherung und fördert damit den Zellstoffwechsel. Außerdem fördert dieses Präparat die Durchblutung. Angewendet wird Actovegin bei Stoffwechsel- und Durchblutungsstörungen im Gehirn, arteriellen und venösen Gefäßproblemen und ihren Folgen, Wundheilung, Verbrennungen und anderen Erkrankungen.

5-Aminosalicylsäure (Mesalazin®) ist ein entzündungshemmendes Mittel, und wird bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen eingesetzt. Dazu zählen Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und andere. Diese Substanz hat verschiedene molekulare Wirkungen. So fängt 5-ASA reaktive Radikale ab, die häufig bei entzündlichen Darmerkrankungen im Darm vorliegen. Der Wirkstoff hemmt, ähnlich wie Aspirin, die Produktion entzündungsfördernder Stoffe. Er wirkt zudem immunmodulierend, indem potentiell krankmachende Immunzellen an ihrer Vermehrung gehindert werden.

Amoxicillin ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Penicilline. Penicilline verhindern das Wachstum von Bakterien, indem sie die Vernetzung der Bestandteile der bakteriellen Zellwand verhindern, wenn ein neu entstandenes Bakterium seine Zellwand aufbaut.

Amphotericin B ist ein Wirkstoff, der zum Beispiel im Präparat Ampholip® eingesetzt wird. Amphotericin B ist ein Anti-Pilzmittel (Antimykotikum), das aus dem Bakterium Streptomyces nodosum gewonnen wird. Man wendet Amphotericin B insbesondere bei der Behandlung von systemischen - also im ganzen Körper ausgebreiteten - Pilzinfektionen an. Der Stoff wirkt, indem er mit Ergosterin, einem Bauteil der pilzlichen und pflanzlichen (aber nicht der menschlichen!) Zellmembran, wechselwirkt. Dadurch wiederum wird der Ionenstoffwechsel des Pilzes gestört, was zu seinem Absterben führt.

Anastrozol (Arimidex®) verhindert die Synthese des weiblichen Hormons Östrogen. Etwa zwei Drittel aller Brusttumoren sind hormonsensitiv, ihr Wachstum wird also durch Östrogen gefördert. In der Nachbehandlung solcher Tumore kann Anastrozol eingesetzt werden.

ATGAM (Antihuman Thymocyte Gamma Globulin) ist ein Immunsuppressivum und wird aus Kaninchen gewonnen. Dabei werden dem Tier zunächst gereinigte menschliche Lymphozyten (eine bestimmte Sorte der Zellen des Immunsystems) verabreicht, sodass es eine Immunreaktion gegen diese menschlichen Zellen entwickelt und Antikörper dagegen produziert. Diese Antikörper werden nun aus dem Tier gewonnen und dem Menschen verabreicht, um dessen Lymphozyten zu zerstören und die Immunität herabzusetzen. Dadurch kann zum Beispiel die Abstoßung eines Transplantats verhindert werden.

Budesonid ist ein Kortikosteroid und wirkt entzündungshemmend. Es wird bei Asthma oder aber bei entzündlichen Darmerkrankungen eingesetzt. Zu entzündlichen Darmerkrankungen gehört auch die Transplantat-gegen-Wirt-Reaktion im Darm, die nach einer Knochenmarktransplantation erfolgen kann und bei der wirtseigene Zellen von den Zellen des Transplantats angegriffen werden. Unter dem Handelsnamen "Entokort" sind in Russland Budesonid-Kapseln gegen Entzündungsreaktionen im Darm erhältlich.

Busulfan (Myleran®) wird Patienten vor hämatopoietischen (Blut-) Stammzelltransplantationen verabreicht. Busulfan ist ein Zytostatikum, hemmt also die Zellvermehrung. Das ist wichtig, um zum Beispiel bei Leukämiepatienten oder Menschen, die an aplastischer Anämie erkrankt sind, die kranken Zellen zu zerstören, bevor sie durch Zellen aus dem Blut des Spenders ersetzt werden.

Cancidas® trägt den Wirkstoff Caspofungin und ist ein starkes Antimykotikum. Es wird sowohl gegen Candida-Pilze (siehe Diflucan®) als auch bei Aspergillose (siehe Vfend®) eingesetzt.

Capecitabin (Xeloda®) ist ein sogenanntes Prodrug, also eine Vorstufe, die durch zelleigene Enzyme in den eigentlichen Wirkstoff 5-Fluorouracil umgewandelt wird. Wie viele andere Zytostatika bzw. Chemotherapeutika (z.B. Mercaptopurin) ähnelt dieser Stoff einem Baustein der DNS, wird statt dem normalen Baustein in diese eingebaut und hemmt dadurch das Zellwachstum.

Carbamazepin (Finlepsin®) ist ein Antiepileptikum. Indem es Natriumionenkanäle in Nervenzellen blockiert, hemmt es die Ausbreitung der Erregung im Gehirn und verhindert damit epileptische Anfälle.

Ceftazidim (Fortum®) ist ein Antibiotikum aus der Klasse der Cephalosporine. Seine Wirkungsweise ist ähnlich wie die von Ceftriaxon.

Ceftriaxon (Lendacin®) ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Cephalosporine, die strukturell mit den Penicillinen verwandt sind. Ceftriaxon gehört zur dritten Generation der Cephalosporine. Es tötet Bakterien, die sich gerade teilen, indem es die Synthese der neuen Zellwände hemmt. Bakterien vermehren sich durch Zweiteilung, aus einem "alten" Bakterium entstehen also zwei "neue", die sich daraufhin Zellwände zum Schutz aufbauen müssen. Diesen Schritt verhindert Ceftriaxon, die jungen Bakterien sterben ab. Ceftriaxon wird bei der Behandlung schwerster, lebensbedrohlicher Infektionen eingesetzt.

Cellcept® verhindert die Abstoßung des transplantierten Knochenmarks, indem es das Immunsystem unterdrückt. Es ist also ein Immunsuppressivum. Der Wirkstoff Mycophenolatmofetil verhindert die Vervielfältigung des Erbguts (der DNA) und stoppt speziell die Vermehrung von Immunzellen.

Cerebrolysin ist eine Eiweißmischung, die aus Schweinehirn gewonnen wird. Da die Eiweißmoleküle darin klein sind, können sie die Blut-Hirn-Schranke passieren und gelangen so aus dem Blut in das Gehirn. Cerebrolysin ist neurotroph, fördert also die Ausbildung von Verbindungen zwischen den Nervenzellen. Es wirkt außerdem neuroprotektiv (schützt die Nervenzellen).

Ciclosporin bindet an die Oberflächenmoleküle der sogenannten T-Zellen (das sind sehr wichtige Zellen des Immunsystems) und hemmt dabei die Ausschüttung von Interleukin-2 durch diese Zellen. Interleukin-2 ist ein Botenstoff, der andere Zellen des Immunsystems aktiviert. Insgesamt bewirkt Ciclosporin also eine enorme Abschwächung der Immunantwort des Körpers, es ist ein Immunsuppressivum.

Ciproflaxin (Ciprinol®) ist ein Antibiotikum, das die bakterielle Zellteilung hemmt. Es wird bei einer Vielzahl von Infektionskrankheiten eingesetzt, so z.B. bei Darmerkrankungen, Harnwegsinfektionen, Peritonitis (Entzündung des Bauchfells), Infektionen der Gallen- und Atemwege sowie bei Milzbrand.

Coenzym Q10 ist auch unter dem Namen "Ubichinon" bekannt. Dieser Stoff ist unentbehrlich für die Bereitstellung von Energie in der Zelle. Studien haben gezeigt, dass Coenzym Q10 einen positiven Einfluss auf die Funktion des Herz-Kreislauf-Systems haben soll. Bei Tumorerkrankungen ist der Blutspiegel von Ubichinon häufig erniedrigt.

Cotrimoxazol ist in Wirklichkeit kein neuartiges Medikament, sondern die feste Kombination von zwei Antibiotika: Trimethoprim und Sulfamethoxazol. Cotrimoxazol wirkt gegen eine Vielzahl von Bakterien. Die beiden Bestandteile wirken zusammen, indem sie einen bestimmten Stoffwechselweg, den Folsäurestoffwechsel, in Bakterien an unterschiedlichen Stellen blockieren.

Cytarabin (Cytosar®)ist in Wirklichkeit kein neuartiges Medikament, sondern die feste Kombination von zwei Antibiotika: Trimethoprim und Sulfamethoxazol. Cotrimoxazol wirkt gegen eine Vielzahl von Bakterien. Die beiden Bestandteile wirken zusammen, indem sie einen bestimmten Stoffwechselweg, den Folsäurestoffwechsel, in Bakterien an unterschiedlichen Stellen blockieren.

Dexamethason wirkt entzündungshemmend und schwächt Immunreaktionen ab. Es wird zur Linderung von Allergiesymptomen sowie gegen Übelkeit und Erbrechen eingesetzt.

Diflucan® ist ein Antimykotikum, also ein Medikament gegen Pilzbefall. Das Medikament enthält den Wirkstoff Fluconazol, welches bei Krebspatienten zur Vorbeugung von Candida-Infektionen angewendet wird. Genauer gesagt findet sich Candida bei 75% der Menschen und ist bei intaktem Immunsystem ungefährlich. Nach Chemotherapien, Knochenmarktransplantationen und ähnlichen Krebsbehandlungen ist das Immunsystem der Patienten stark geschwächt und es kann sich sehr schnell eine Kandidose entwickeln, also das Erkrankungsbild, bei dem dieser Hefepilz im Organismus Überhand nimmt.

Enoxaparin (Clexane®) beinhaltet niedermolekulares Heparin als Wirkstoff. Heparine reduzieren die Blutgerinnung und werden zur Thromboseprophylaxe unter anderem nach Krebsoperationen eingesetzt. Heparine verstärken die Wirkung eines natürlichen Blutgerinnungshemmers, der im Blut zirkuliert.

Essentiale® beinhaltet einen Mix aus essentiellen Phospholipiden (Fetten, die zum Beispiel in großer Menge in der Zellmembran vorkommen) und zahlreichen Vitaminen. Dieses Präparat wird bei Schädigungen der Leber eingesetzt, unter anderem bei akuten und chronischen Leberentzündungen und der Leberzirrhose, Fettleber sowie weiteren Leberfunktionsstörungen. Außer einer Versorgung mit Vitaminen fördert Essentiale die Zellerneuerung und gleicht Störungen im Fettstoffwechsel der Leber aus.

Ganciclovir (Cymevene®) ist ein antivirales Mittel, das gegen die lebensgefährliche Infektion mit dem Cytomegalievirus eingesetzt wird. Ganciclovir blockiert das Enzym "DNA-Polymerase", sodass das Virus sein Erbgut, die RNA, nicht in DNA kopieren und von der Wirtszelle ablesen lassen kann, die dann die viralen Komponenten synthetisieren und damit neue Viren produzieren würde. Außerdem interagiert Ganciclovir mit der bereits gebildeten viralen DNA. Eine Infektion mit dem Cytomegalievirus entsteht häufig bei immungeschwächten Patienten, z.B. nach Chemotherapien, Transplantationen und bei AIDS-Patienten.

Gentamicin ist ein Antibiotikum. Es hemmt die bakterielle Eiweißsynthese, indem es an das Ribosom - sozusagen den Syntheseapparat - bindet und Fehler bei dem Ablesen der Synthesevorlage verursacht. Das auf diese Weise synthetisierte Eiweiß ist fehlerhaft und nutzlos für das Bakterium. Da Eiweiße für jeden Organismus essentiell sind, stirbt das Bakterium somit ab. Gentamicin ist gegen bestimmte Bakteriengruppen sehr gut wirksam, führt aber zu schweren Nebenwirkungen an den Nieren und am Innenohr.

Glivec® enthält Imatinib als Wirkstoff und wird bei chronischer myeloischer Leukämie (CML), bei Magen-Darm-Trakt-Tumoren und anderen Krebserkrankungen eingesetzt. Die überwiegende Mehrheit von CML-Patienten besitzt in Krebszellen das sogenannte Philadelphia-Chromosom: Chromosom 9, an das sich ein Stückchen des Chromosoms 22 angehangen hat. Dadurch wird in diesen Zellen eine bestimmte Tyrosinkinase (ein Enzym) in einer besonders aktiven Form produziert, die die Vermehrung von weißen Blutkörperchen fördert. Imatinib blockiert dieses Enzym und unterdrückt somit die unkontrollierte Vermehrung der mutierten Blutzellen. Tyrosinkinasen spielen jedoch auch bei anderen Tumoren eine große Rolle, so auch bei einigen Magen-Darm-Tumoren. Eine mögliche schwere Nebenwirkung von Imatinib ist das Entstehen einer Herzinsuffizienz.

Hepsera® enthält den Wirkstoff Adefovir und dient der Bekämpfung der chronischen Hepatitis B. Das Hepatitis B-Virus kann nicht nur chronische Hepatitis, sondern auch Leberkrebs hervorrufen. Es enthält den gleichen molekularen Erbgutträger wie der Mensch - die DNA. Die DNA ist aus einzelnen Bausteinen aufgebaut. Eines davon, das Adenosinmonophosphat, imitiert Adefovir. Wird Adefovir statt dem "richtigen" Baustein bei ihrer Vervielfältigung in die DNA eingebaut, bricht der Prozess ab. Ohne intakte neue DNA können aber keine neuen Viren entstehen, das Virus kann sich nicht vermehren. Adefovir konkurriert also mit "richtigen" DNA-Bausteinen und ist besonders für diejenigen Zellen schädlich, in denen überdurchschnittlich viel DNA synthetisiert wird, also mit dem Virus infizierte Zellen. Hepsera wirkt im Vergleich zu konventionellen Mitteln gegen Hepatitis auch bei sonst resistenten Viren und hat vergleichsweise wenige Nebenwirkungen.

Heptral® enthält S-Adenosylmethionin, die stoffwechselaktive Form der Aminosäure Methionin, eines Eiweißbausteins. Es ist der wichtigste Donator der Methylgruppe im Organismus, eines chemischen Grundbausteins, der an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt ist. Unter anderem ist S-Adenosylmethionin essentiell für den Nukleinsäurestoffwechsel (Nukleinsäuren sind unter anderem die Träger der Erbinformation), für zahlreiche hormonelle und neuronale und viele andere Stoffwechselwege. Als Medikament wird es bei Arthrosen, Depressionen und Leberschäden eingesetzt. Indem sein Nachkömmling, das Glutathion, die Membran beweglicher macht und die Transportvorgänge durch die Membran erleichtert, erleichtert es auch den Gallenfluss bei entsprechenden Erkrankungen. Bei Leberzirrhose ist häufig der S-Adenosylmethionin-Spiegel verringert, deshalb wird das Präparat bei der Behandlung eingesetzt.

Hypericin ist ein Bestandteil von Johanniskraut. Es wirkt gegen leichte Depressionen und wird außerdem bevorzugt vom Krebsgewebe angereichert, wofür es als Indikator verwendet wird.

Immudon enthält ein Lysat bakterieller Zellen, also zerfallene Bakterienzellen, die nicht mehr aktiv sein können, deren Komponenten aber weiterhin vom menschlichen Immunsystem erkannt werden. Dadurch wird das Immunsystem aktiviert.

Irinotecan (Campto®) wird in der Leber zu seinem aktiven Abkömmling umgewandelt, der die Topoisomerase I hemmt. Topoisomerase I ist ein Enzym, das die Aufgabe hat, den DNA-Strang zu brechen, um eine Vervielfältigung des Erbguts bei Zellteilung zu ermöglichen. Durch den Strangbruch kann die verknäuelte DNA entwunden und den Vervielfältigungsenzymen zugänglich gemacht werden. Irinotecan bindet an den Komplex aus Topisomerase und DNA, erlaubt zwar noch die Spaltung des DNA-Strangs, aber nicht mehr dessen anschließende Zusammenführung nach der Entknäuelung. Das führt zum Tod der Krebszelle.

Linex® ist ein Präparat zur Sanierung der natürlichen Darmflora. Es enthält Mikroorganismen (Bifidobakterien, Lactobazillen, Streptococcen), die resistent gegen Antibiotika und chemotherapeutische Mittel sind. Im gesunden Organismus findet man Lactobazillen und Streptokokken im Dünndarm, Bifidobakterien hingegen im Dickdarm vor. Die Komponenten des Präparats Linex hemmen die Ansiedlung/Vermehrung von Krankheitserregern, beteiligen sich an der Synthese zahlreicher Vitamine (vor allem aus der B-Gruppe), verringern den pH-Wert des Darms (machen ihn saurer) durch die Synthese von Milchsäure und schaffen damit verbesserte Bedingungen für die Aufnahme von Eisen, Calcium und Vitamin D. Sie helfen mit bei der Aufspaltung der Nahrungsbestandteile (Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate) und beteiligen sich an der Synthese der Bestandteile von Galle.

Linezolid (Zyvex®) ist ein Antibiotikum einer neuartigen Gruppe, der Oxazolidinone. Es hemmt die bakterielle Proteinbiosynthese, indem es eine Untereinheit des Ribosoms blockiert. Das Ribosom ist dafür zuständig, Erbinformationen in die Eiweißsequenz umzuwandeln. Linezolid wird bei schweren Lungenentzündungen und einigen anderen Infektionserkrankungen eingesetzt, bei denen konventionelle Antibiotika nicht mehr wirken, da die Bakterienstämme eine Resistenz dagegen entwickelt haben. Es ist daher der einzige Ausweg zur Behandlung solcher Erkrankungen. Dementsprechend ist es das teuerste derzeit verfügbare Antibiotikum.

Maxipime® ist ebenso wie Ceftriaxon ein Antibiotikum aus der Gruppe der Cephalosporine. Maxipime wirkt auch gegen viele Bakterien, die gegen konventionelle Antibiotika Resistenzen entwickelt haben.

Mercaptopurin (Purinethol®) ist ein Zytostatikum, es hemmt das Zellwachstum. Das Wirkprinzip ist ähnlich wie beim antiviralen Mittel Hepsera: Mercaptopurin imitiert natürliche Bausteine (Guanin und Adenin) des molekularen Erbgutträgers des Menschen (der DNA). Wird es anstelle des "richtigen" Bausteines bei der Vervielfältigung in die DNA eingebaut, wird die DNA funktionslos. Da die DNA-Vervielfältigung in erster Linie in Zellen stattfindet, die wachsen und sich teilen, werden durch Mercaptopurin vor allem Tumorzellen gehemmt.

Meronem (Wirkstoff: Meropenem) ist ein neues ß-Lactam-Antibiotikum. Genauer gesagt, ist Meronem ein sog. Carbapenem, zu dieser Antibiotikagruppe gehört auch Imipenem. Carbapeneme sind in ihrer Wirkungsweise mit den Penicillinen verwandt. Im Gegensatz zum Präparat Tienam, das nicht nur das Antibiotikum Imipenem, sondern auch noch einen schützenden Stoff enthält, ist Meropenem selbst resistent gegenüber Enzymen, die anderen Antibiotika im menschlichen Körper den Garaus machen können. Deshalb enthält Meronem nur das Antibiotikum Meropenem und keine zusätzlichen wirksamen Substanzen. Es wird zur parenteralen Behandlung von Patienten mit schweren bakteriellen Infektionen eingesetzt.

Methotrexat ist ein Zytostatikum und ein Immunsuppressivum. Es hemmt die Zellteilung, indem es als Gegenspieler der für das Zellwachstum notwendigen Folsäure auftritt und damit die Synthese der DNS verhindert. Eingesetzt wird Methotrexat bei Krebs- und Autoimmunerkrankungen.

Methylprednisolon (Medrol®) ist ein Kortikosteroid, ein synthetisches Hormon der Nebennierenrinde. Es wirkt gegen Entzündungen und Allergien. Eingesetzt wird dieses Medikament unter anderem bei bestimmten Krebserkrankungen, einigen Magen-Darm-Erkrankungen, schweren Allergien (z.B. gegen Arzneimittel), bestimmten Blut- und Nierenkrankheiten.

Metronidazol (Metrogil®) ist ein Antibiotikum. Es wirkt gegen verschiedene Erreger: Bakterien und tierische Einzeller. Durch Verstoffwechselung des Präparats im Erregerorganismus entsteht eine Substanz, welche die Erbsubstanz des Erregers schädigt.

Metypred ist ein Entzündungshemmer, der sich von Cortison ableitet. Es wird begleitend bei Asthma sowie bei zahlreichen entzündlichen und allergischen Reaktionen (Heuschnupfen, Hautallergien, Neurodermitis, Schuppenflechte, Rheuma und andere Autoimmun- Erkrankungen) eingenommen.

Mildronat ist ein Analog des Carnitins und wird bei Herzinsuffizienz eingesetzt. Mildronat führt zu einer Verringerung des freien Carnitingehalts der Zellen und verringert die carnitinabhängige Oxidation langkettiger Fettsäuren. Es greift dadurch in den Energiestoffwechsel der Zellen ein und bewirkt einen für ischämische (sauerstoffarme) Bedingungen günstigeren Stoffwechsel. Ischämie entsteht durch mangelnde Blutversorgung eines Organs.

Neupogen® fördert die Bildung von weißen Blutkörperchen im Knochenmark, die an der Immunabwehr beteiligt sind. Genauer gesagt regt es die hämatopoietischen Stammzellen im Knochenmark an, eine bestimmte Unterart der weißen Blutkörperchen, die neutrophilen Granulozyten, zu bilden. Der Wirkstoff Filgrastim imitiert einen körpereigenen Botenstoff, der bei gesunden Menschen die Bildung der weißen Blutkörperchen stimuliert.

Novoseven® (rekombinanter, aktivierter Faktor VIIa) kommt vor allem bei Patienten mit Hemmkörperhämophilie zum Einsatz. Diese Art von Bluterkrankheit ist durch eine Blutgerinnungsstörung gekennzeichnet, die durch Immuninhibitoren gegen bestimmte Thrombozytenfaktoren (Faktor VIII und IX) ausgelöst wird. Thrombozytenfaktoren sind für Blutplättchenzusammenlagerung und damit für die Blutgerinnung zuständig. Novoseven (rFVIIa) imitiert die Wirkung des "normalen" Faktors VIIA, der im Körper die Faktoren IX und X aktiviert. rFVIIa bindet an Thrombozyten und aktiviert Faktor X. Damit fördert Novoseven die Blutgerinnung und wird gegen schwere Blutungen eingesetzt.

Ondansetron (Latran, Zofran®) ist ein Antiemetikum, d.h., es hemmt Erbrechen. Die meisten Medikamente, die in Chemotherapien eingesetzt werden, schädigen die Magen-Darm- und rufen dadurch Übelkeit und Erbrechen hervor. Durch fortwährendes Erbrechen kann wiederum der Schleimhaut Wasser- und Elektrolythaushalt des Körpers gestört werden. Der Einsatz von Antiemetika wie Ondansetron bedeutet eine erhebliche Besserung der Lebensqualität der Patienten während Chemo- oder Strahlentherapien.

Orungal® enthält als Wirksubstanz Itraconazol. Es ist ein Antimykotikum und gelangt, im Gegensatz zu vielen anderen Präparaten, auch bei oraler Einnahme aus dem Darm in den Blutkreislauf. Dementsprechend wird das Präparat gegen systemische, also im ganzen Körper verbreitete Pilzinfektionen eingesetzt.

Pegaspargase (Oncospar®) ist ein Zytostatikum. Es enthält das modifizierte Enzym L-Asparaginase, das den Abbau der Aminosäure L-Asparagin fördert und durch deren Mangel zum Tod der Krebszellen führt. Eingesetzt wird es meist bei akuter lymphatischer Leukämie, insbesondere bei Überempfindlichkeit zur unveränderten L-Asparaginase.

Pemetrexed (Alimta®) ist ein Chemotherapeutikum. Es hemmt die Synthese von DNA-Bestandteilen sowohl in Krebs- als auch in normalen Zellen und verhindert damit die Zellteilung. Dieses Medikament wird bei Lungentumoren eingesetzt.

Pentaglobin enthält Antikörper, die von gesunden Personen als Reaktion auf Krankheitserreger produziert werden. Da bei Patienten mit angegriffenem Immunsystem und Blutarmut die Antikörper-Bildung stark eingeschränkt ist und ihr Körper somit nicht auf eine natürliche Art und Weise die Krankheitserreger abwehren kann, werden ihnen intravenös Antikörper verabreicht.

Pentoxyfillin (Trental®) verbessert die Durchblutung, indem es Blutgefäße erweitert und die roten Blutkörperchen moduliert, sodass diese auch sehr enge Blutgefäße besser passieren können.

Phosphokreatin (Neotone®) wird bei Ischämie (mangelnde Blutversorgung eines Gewebes) eingesetzt. Allgemein führt eine Ischämie dazu, dass Zellen im betroffenen Gewebe absterben. Eine Ischämie kann zum Beispiel in Folge einer Thrombose, einer Arteriosklerose oder aber des Druckes eines Tumors auf die Arterie auftreten. Am häufigsten tritt eine Ischämie im Herzmuskelgewebe auf, wo sie im fortgeschrittenem Stadium zu einem Herzinfarkt oder gar zu einem plötzlichen Tod führen kann. Auch das Zentralnervensystem und das Gehirn können durch eine Ischämie geschädigt werden.

Posaconazol (Noxafil®) ist ein neues Breitband-Antimykotikum. Es wid gegen lebensbedrohliche, innere Pilzerkrankungen (Mykosen) eingesetzt, so z.B. gegen Aspergillose. Es hemmt die Bildung von Ergosterin, einem wichtigen Bestandteil der Zellwand von Pilzen. Dadurch werden deren Aufbau und Funktion gestört, sodass die Pilze absterben.

Ribavirin wird zur Behandlung von Hepatitis C und anderer Viruserkrankungen eingesetzt. Es ist ein Analogon der DNA-Bausteine, Nucleoside. Wird Ribavirin statt der "echten" Nucleoside während der DNA-Synthese eingebaut, bricht die Synthese ab. Somit können sich die Viren nicht mehr vermehren.

Roaccutan enthält Isotretinoin als Wirkstoff. Es wird in erster Linie zur Behandlung von schwerer Akne eingesetzt, hat jedoch wegen einer besonders schwer wiegenden Nebenwirkung - Depressionen bis hin zum Suizidwunsch - Schlagzeilen gemacht. Roaccutan verkleinert aber nicht nur die Talgdrüsen und ändert deren Fettzusammensetzung, sondern schützt die Haut vor dem Auftreten von Tumoren bei UV-Bestrahlung. Generell stoppt Roaccutan über verschiedene Mechanismen das Tumorwachstum und verhindert damit Rezidive bei Krebserkrankungen.

Roncoleukin ist die Bezeichnung für ein Medikament, das menschliches rekombinantes Interleukin-2 enthält. Als "rekombinant" wird dieses Interleukin-2 bezeichnet, da es in Zellen der Bäckerhefe hergestellt wird, in deren Genom das menschliche Gen für Interleukin-2 eingeschleust wurde. Interleukin-2 ist essentiell für die Funktionalität des menschlichen Immunsystems. Es stimuliert Zellen der körpereigenen Immunabwehr, darunter solche, die Tumorzellen abtöten. Deshalb wird Roncoleukin in der Tumortherapie eingesetzt.

Tacrolimus ist ein selektives Immunsuppressivum, das gegen Transplantatabstoßung eingesetzt wird. Seine Wirkung ist vergleichbar mit der von Ciclosporin, allerdings ist Tacrolimus bereits in geringerer Dosierung wirksam. Auch Tacrolimus bindet an die Oberfläche der T-Zellen des Immunsystems und hemmt die Ausschüttung von Cytokinen (Entzündungsstoffen). Dadurch wird die Immunabstoßung von Transplantaten unterbunden. Entdeckt wurde Tacrolimus als Antibiotikum aus dem Bakterium Streptomyces tsukubaensis.

Temodal enthält den Wirkstoff Temozolomid und wird vor allem in der Behandlung von Hirntumoren eingesetzt. Temodal hemmt das Wachstum von Tumorzellen. Wird gleichzeitig eine Strahlentherapie durchgeführt, so erhöht Temodal die Strahlensensitivität der Krebszellen. Interessanterweise kann Temodal die Blut-Hirn-Schranke überwinden, wandert also aus dem Blut in das Gehirn. Dort reichert es sich an und wirkt direkt im Tumorgewebe.

Tienam wird gegen eine Vielzahl mikrobieller Infektionen eingesetzt. Es ist ein Antibiotikum und enthält eine Kombination mehrerer Wirkstoffe. Imipenem gehört zur Gruppe der Carbapeneme und ist strukturell mit den Penicillinen verwandt. Es hemmt, ähnlich wie Maxipime, die Quervernetzung der Moleküle beim Aufbau neuer bakterieller Zellwände. Der zweite Wirkstoff, Cilastatin, schützt Imipenem vor vorzeitigem Abbau und schwächt dessen giftige Wirkung auf die Nieren ab.

Topotecan ist ein Chemotherapeutikum, das gegen Krebserkrankungen eingesetzt wird. Es ist ein Topoisomerase I-Hemmer. Topoisomerase I spielt eine unentbehrliche Rolle bei der DNA-Replikation, indem dieses Enzym Einzelstrangbrüche in der DNA erzeugt und somit zu deren Entwindung beiträgt, was wiederum eine Voraussetzung zur erfolgreichen Synthese neuer DNA anhand der "alten" Vorlage ist. Nachdem die Topoisomerase den Strangbruch erzeugt hat, lagert sich Topotecan an den DNA-Topoisomerase-Komplex an und verhindert das Wiederverschließen des Strangbruchs. Die DNA-Replikation, die zur Zellteilung unentbehrlich ist, wird daraufhin abgebrochen.

Valcyte enthält als Wirkstoff Valganciclovir. Es wirkt gegen das Cytomegalie-Virus, das zu den Herpesviren (siehe Zovirax) gehört. Ein normales Immunsystem verhindert den Ausbruch der Cytomegalie erfolgreich, je nach Land tragen bis zu 60% der Menschen dieses Virus in sich. Einmal infiziert, bleibt jedoch das Virus über das gesamte Leben des Patienten in dessen Zellen. Bei immungeschwächten Patienten kann die Erkrankung ausbrechen und zur Lungenentzündung, zu Geschwüren im Magen-Darm-Trakt, zu Schädigungen der Augen bis hin zur Erblindung und weiteren, z.T. lebensbedrohlichen, Erkrankungen führen. Valcyte hemmt nur die Vermehrung der Viren, kann sie aber nicht abtöten. Deshalb muss es solange angewendet werden, bis das Immunsystem des Patienten wieder in der Lage ist, die Virusinfektion eigenständig im Zaum zu halten.

Valproinsäure ist z.B. unter dem Markennamen Depakine® erhältlich und ist ein Antiepileptikum. Gegen epileptische Anfälle wirkt Valproinsäure, indem sie erregende Ionenkanäle hemmt sowie zur Anreicherung des Neurotransmitters GABA führt. GABA wiederum wirkt hemmend auf die Signalweiterleitung im Zentralnervensystem, sodass insgesamt die Reizweiterleitung im Gehirn gedämpft und epileptische Anfälle verhindert werden.

Vancomycin ist ein Antibiotikum. Es verhindert die bakterielle Zellwandsynthese, sodass Bakterien ohne Zellwand aufplatzen. Lange Zeit wurde Vancomycin als Reserveantibiotikum gegen Bakterien verwendet, die gegen andere Antibiotika resistent sind.

Vfend ist ebenso wie Diflucan und Cancidas ein Antimykotikum. Es wird bei zahlreichen schweren Pilzinfektionen angewendet, so z.B. gegen Befall durch Aspergillus, Scedosporium und Fusarium. Insbesondere Aspergillus verursacht bei immungeschwächten Patienten häufig die lebensgefährliche Erkrankung Aspergillose in den Lungen. Auch Patienten mit Candida-Befall, bei denen Diflucan nicht wirkt, werden mit dem Wirkstoff Voriconazol des Präparates Vfend behandelt.

Viferon wirkt gegen Viren, Bakterien und Chlamydien sowie immunstimulierend. Es enthält als Wirkstoffe Interferon-alpha-2b sowie die Vitamine E und C. Interferone sind Eiweiße und wirken antiviral und antitumoral, indem sie in die Wachstumskontrolle von Zellen eingreifen. Im menschlichen Organismus kommen Interferone als Hormone vor. Andere Alpha-Interferon aktiviert alle (sowohl virusinfizierte als auch gesunde) Zellen in seiner Umgebung zur Hemmung ihrer Eiweißsynthese und zum Abbau der Vorlage für die Eiweißsynthese, die manchen Viren als Erbinformationsträger dient (RNA). Außerdem bewirkt Interferon, dass virusinfizierte Zellen besser von Zellen des Immunsystems erkannt werden und aktiviert gleichzeitig das Immunsystem. Aufgrund dieser Eigenschaften wird Interferon-alpha-2b in der Hepatitis-Behandlung eingesetzt. Die im Präparat enthaltenen Vitamine E und C verstärken den antiviralen Effekt von Interferon-alpha-2b um das Zehn- bis Vierzehnfache. Andere Medikamente, die Interferon als Wirkstoff enthalten, sind Roferon (IFN alpha-2a, Krebsmedikament) und Intron (IFN alpha-2b, Hepatitis C).

Zenapax soll eine Abstoßungsreaktion gegen das Transplantat verhindern. Sein Wirkstoff Daclizumab ist ein monoklonaler Antikörper aus Mensch und Maus. Das Prinzip hat Ähnlichkeit mit der Herstellung von ATGAM. Einer Maus wird ein ganz bestimmtes Antigen, also ein Erkennungsmerkmal eines Stoffes, das eine Immunreaktion hervorzurufen vermag, gespritzt. Normalerweise erkennt das Immunsystem sein Ziel anhand einer Vielzahl von Strukturmerkmalen, also einer Vielzahl von Antigenen. Dadurch wird im Normalfall sichergestellt, dass die Immunreaktion möglichst stark ausfällt, indem zahlreiche verschiedene Immunzellen jeweils ein Antigen an dem Erreger (z.B. eine ganz bestimmte molekulare Struktur auf der Oberfläche eines Bakteriums) erkennen und sich daraufhin intensiv teilen, um eine Vielzahl von Kopien von sich selbst herzustellen. Diese Zellen sind alle absolut gleich, stellen also einen Zellklon dar. Jeder Zellklon geht auf eine einzige Immunzelle, in unserem Fall eine sogenannte B-Zelle, zurück, die von einem ganz bestimmten Antigen zur Teilung aktiviert wurde. Da, wie gesagt, jeder Eindringling anhand vieler verschiedener Antigene von vielen verschiedenen B-Zellen erkannt wird, entstehen viele Zellklone, die alle gegen diesen Erreger wirken und zur Abwehr Antikörper produzieren. Das besondere an monoklonalen Antikörpern ist, dass der Maus nur ein einzelnes Antigen und nicht der gesamte Erreger eingespritzt wird, sodass nur ein einziger Zellklon ausgehend von einer einzigen B-Zelle entsteht. Dieser B-Zellklon reichert sich in der Milz an, deshalb wird nun die Milz der Maus entnommen und daraus die uns interessierenden B-Zellen entnommen. Sie werden mit B-Zellen eines Myeloms (krankhafte B-Zellen) fusioniert. Die auf diese Weise neu entstandenen Zellen nennt man Hybridomzellen. Sie können die Antikörper der ursprünglichen B-Zellen produzieren, gleichzeitig haben sie von den Myelomzellen die "Unsterblichkeit", also die Fähigkeit zur unbegrenzten Zellteilung und somit Weitervermehrung, geerbt. Bei Bedarf, also zur Medikamentenherstellung, werden aus der Lösung, in der sich die Hybridomzellen teilen und monoklonale (gegen ein einziges Antigen wirksame) Antikörper produzieren, monoklonale Antikörper entnommen. Diese Antikörper machen den Wirkstoff von Zenapax aus: Sie binden an die Antigene bestimmter menschlicher Immunzellen (T-Zellen) und schwächen deren Vermehrung bzw. Aktivierung stark ab, indem sie die Produktion des Botenstoffs Interleukin-2 hemmen. Interleukin-2 dient normalerweise der Aktivierung anderer T-Zellen des Immunsystems. Die Wirkungsweise ist im Endeffekt also ähnlich beim Ciclosporin. Zenapax ist ein Immunsuppressivum.

Zovirax enthält als Wirkstoff Aciclovir. Es verhindert die Vermehrung der Herpesviren. Schätzungsweise 90% der Menschen tragen dieses Virus in sich, doch nur, wenn unser Immunsystem geschwächt ist, machen sich die Viren bemerkbar. Herpes kann sich nicht nur an den Lippen äußern, obwohl dies die bekannteste Form ist. Doch denken Sie zum Beispiel an die Gürtelrose oder Windpocken - auch diese Erkrankungen werden durch Herpes-Viren hervorgerufen! Besonders gefährlich werden diese Viren für den Menschen jedoch, wenn sie sich im gesamten Organismus verteilen.





Knochenmarktransplantation in SPbMU. Schenken Sie einem Menschen in Russland das Leben.




 
  Deutsche Kinderkrebsstiftung
 




Design - A. Ryahovsky | Ausführung und Programmierung - E. Sourmava | Finanzielle Unterstützung - Yu. Klimova | Copyright und Administration - P. Greenberg