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Werte Freunde!


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Wir wohnen in der Stadt Boksitogorsk in der Region der Stadt Sankt-Petersburg.
Ich heiße Tatiana Anatolievna Smelova und habe zwei Töchter: Viktoria (3 Jahre alt) und Elena (1 Jahr und 6 Monate alt). Es ist schon ein Jahr her, als mein Mann uns verlassen hat, seitdem bin ich allein für die Erziehung der Kinder zuständig.
Nach dem Ende meines Erziehungurlaubs arbeitete ich als Verkäuferin im "Dixi-Petersburg". Bis zum 1. September 2007 lief alles gut. Dann ging es meiner kleinen Tochter Elena plötzlich schlecht. Sie wurde blass, war schwach, hatte hohes Fieber. In der Nacht rief ich den Krankenwagen und wir fuhren in das Krankenhaus in Boksitogorsk, und am nächsten Morgen ließ man uns mit einem Rehanimobil ins Kinderstadtkrankenhaus Nummer 1 in St. Petersburg verlegen mit Verdacht auf akute Leukämie.
Leider wurde im Kinderstadtkrankenhaus 1 die Diagnose bestätigt, und seitdem befinden wir uns hier.
Uns steht eine langwierige und sehr schwere Behandlung bevor, es werden viele teure Medikamente benötigt. Höchstwahrscheinlich wird man mir auf der Arbeit kündigen, da ich dort noch in der Probezeit war.
Das schwierigste in meiner Situation ist die Tatsache, dass ich hier überhaupt keine Verwandten habe. Meine Mutter lebt in Estland, ich habe sie seit 12 Jahren nicht mehr gesehen. Sie ist selbst krank und hat einen kranken Mann, beide Renten werden für ihre Behandlungen restlos aufgebraucht. Deswegen können sie uns überhaupt nicht helfen. Meine Schwiegermutter ist gestorben und der Stiefvater meines Exmannes (der uns, wie schon oben erwähnt, verlassen hat) ist behindert. Ich habe jetzt weder Geld noch eine Möglichkeit, es zu verdienen. Deswegen sehe ich mich gezwungen meine älteste Tochter in ein Kinderheim in Boksitogorsk zu geben, denn ich habe niemanden, mit dem ich sie lassen könnte, und ich selbst muss mit meiner jüngeren schwer kranken Tochter Aljonochka im Krankenhaus bleiben.
Wir brauchen jetzt dringend Windeln Größe 5, Kinderfrischkäse "Tjoma", Säfte für das Kind. Wir sind sehr dankbar für die 3000 Rubel, die wir von "AdVita" bekommen haben, ich konnte dafür das Spray "Tantum Verde" kaufen und die von uns am dringendsten benötigten Sachen besorgen: Wachslaken, Kindercreme, Windeln usw.
Ich bitte Sie sehr um Ihre Hilfe, da unsere Lebenssituation wirklich nicht einfach ist, und ich es aus eigener Kraft nicht schaffe, das Geld für die nötige Behandlung und unser alltägliches Überleben zu beschaffen.

Tatiana Anatolievna Smelova(Lena's Mutter)
Anschrift: 187650 Boksitogorsk
ul. Pavlova d.21 kw.76
Kontakttelefon (Handy):
+7(911)9649442


 

Ergänzung vom 23.09.07. Wir bedanken uns herzlich bei den freiwilligen Helfern vom Forum "Elternclub aus Petersburg" für die aktive Hilfe für diese Familie.
Zur Zeit ist das Mädchen mit allem Notwendigen versorgt. Die Frage der Übergabe der älteren Schwester von Lena, Viktoria, aus dem Kinderheim in Boksitogorsk in ein Familienkinderheim in St. Petersburg ist so gut wie geklärt. Vielen Dank allen, die Lena und ihrer Familie helfen!

Ergänzung vom 03.10.07. Vika, die Schwester von Lena Smelova, wurde in einer Gastfamilie untergebracht, die sich bereit erklärt hat, das Mädchen über den gesamten Zeitraum des Aufenthaltes ihrer Schwester im Krankenhaus bei sich aufzunehmen, außerdem sind Lena mit ihrer Mutter in den Pausen zwischen der Chemotherapieblöcken dort zu Gast willkommen. Wir danken herzlich Boris und Marina dafür, dass sie die kleine Vika bei sich aufgenommen haben. So kann sie in einer liebevollen Atmosphäre auf die Genesung ihres Schwesterleins warten.
Wir bedanken uns bei unserem ständigen Blutspender Olga Vasilievna Ilinskaja, sowie bei dem Fonds "Hilfe für die Kinder" und persönlich Tatjana Vladimirovna und Irina Sigacheva für die unschätzbare Hilfe bei der Suche nach einer Pflegefamilie und mit der Organisation der Abholung von Vika aus Boksitogorsk.
Lenas Behandlung verläuft nach Plan.

Ergänzung vom 08.10.07. Ich bin mit Lena schon seit über einem Monat im Krankenhaus. Lena geht es schon besser. Ratlosigkeit und Angst wurden langsam durch Zuversicht und Ruhe ersetzt. Erstens weiß ich, dass wir bei der Behandlung von aufmerksamen und kompetenten Ärzten und Krankenschwestern versorgt werden. Zweitens ist mir klar geworden, dass ich nicht alleine bin, um uns herum sind auch solche Menschen wie ich, und wir kämpfen gemeinsam um unsere Kinder.
Besonderen Dank möchte ich AdVita aussprechen, denn sie hat mich in einer schweren Minute aufgefangen, sowohl finanziell als auch mit menschlicher Unterstützung.
Auf Lena wartet noch eine lange Behandlungszeit, aber ich hoffe, dass alles gut wird. Wir sind zusammen und wir werden siegen!
Lenas Mama.

Ergänzung vom 25.10.07. Mit dem Geld in Höhe von 19.000 Rubel konnte ich unsere Schulden und Kredite begleichen, die ich aufnehmen musste, damit wir überleben konnten, nachdem mein Mann uns verlassen hat. Es war ein Kredit für den Kauf eines Gasherdes und einer Waschmaschine. Das meiste wurde durch diese Summe abgedeckt, es verbleiben nur noch drei Monatsraten in Höhe von 7000 Rubel. Zurzeit brauchen wir Mittel zum Kauf von Medikamenten und Lebensmitteln, aber auch für die Bezahlung der Nebenkosten und für Fahrten nach Boksitogorsk, da ich dort den Papierkram erledigen muss, um einen Behindertenausweis für Lena zu erhalten.
Ich bekomme leider kein Krankengeld von meinem Arbeitgeber, da ich dort keine feste Einstellung hatte.
Ich danke herzlichst allen, die uns helfen!
Lenas Mama.

Ergänzung vom 27.12.07. Morgen fängt der vierte Chemotherapieblock an. Natürlich mache ich mir große Sorgen, aber die Tatsache, dass es schon der vierte Block ist, und wir schon den größten Teil hinter uns haben, gibt uns Kraft.
Ich habe große Sehnsucht nach meiner älteren Tochter Vika, ein Wiedersehen war aber bisher nicht möglich.
Gestern waren wir auf einem Fest und ich hatte nachher Schwierigkeiten Lena ins Bett zu bringen - sie war überschüttet von Ereignissen und Geschenken. Vielen Dank allen, die durch ihre Anteilnahme uns schöne Momente schenkten, vielen Dank AdVita.
Frohe Feiertage Ihnen allen!
Lenas Mama

Ergänzung vom 09.02.07. Lena hat schon 6 Chemotherapieblöcke bekommen. In zwei Wochen steht die erste Punktion an. Wir sind nach wie vor auf Ihre Hilfe angewiesen, da ich selbst nicht genug Geld für nötige Medikamente und Mittel zum Leben habe. Vielen Dank an alle, die uns nicht im Stich lassen!
Lena's Mama

Ergänzung vom 16.02.07. Lena hat sich an einer beidseitigen Lungenpneumonie erkrankt. Ihr Zustand ist ernst, sie hat hohen Fieber.

Ergänzung vom 25.02.07. Der Zustand von Lena ist befriedigend. Es gibt keine Anzeichen von einer Pneumonie mehr.In Anbetracht der Tatsache, dass die mögliche Komplikationen ein hohes Risiko darstellen, haben die Ärzte beschlossen, Lena bis zur ersten Reinduktion in dem Klimikum zu behalen.

Ergänzung vom 06.03.07. 16 Februar wurde Lena 2 Jahre alt. Ihr Gebursttag hat sie im Krankenhaus gefeiert. Doch viele Geschenke, viel Aufmerksamkeit und Wärme an diesem Tag liessen sie die Krankheit für eine Weile vergessen.
Den ganzen Tag lief Lena stolz, glücklich und in der feierlichen Stimmung herum. Sie nahm die Geschenke entgegen und lachte sehr viel. Und am Abend tanzte sie und unterhielt alle Gäste.
Am Geburtstagstisch trafen alle Kinder und ihre Mütter aus unseren Station.
Am 29 Februar wurde Lena die zweite (von vier insgesamt) Punktion gemacht. Sie werden im Abstand von einer Woche vollgezogen. Aber wegen dem Zentralkatheter, der 2 mal täglich gereinigt werden muss, können wir nicht zwischendurch nach Hause.
Wir vermissen Lena's Schwesterlein Viktoria. Herzlichen Dank an alle, die an unserem Schicksal teilnehmen, die uns helfen gegen die Krankheit anzukämpfen.
Lena's Mama

Ergänzung vom 13.03.08. 3 Punktionen sind schon gemacht worden. Lena fühlt sich gut. Nach Hause darf sie nach wie vor nicht - immer noch wegen dem Katheter.
Wir befinden uns in einer schwierigen finanziellen Lage. Das Krankenblatt wird nicht mehr weiter bezahlt. Unterhaltsgelt zahlt Lena's Vater nicht, er entzieht sich mit allen möglichen Mitteln den Gerichtsterminen und seinen Verpflichtungen.
Ich bitte sie sehr um Hilfe!
Lena's Mama

 

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