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Werte Freunde!

Das Zentrum für Hämatologie an der Staatlichen Medizinischen Universität St. Petersburg hat die Spendensammlung für die Behandlung von Kirill Vazhenin gestartet (Diagnose: T-Zellen-Lymphom).


Im Juni 2003 hat mein Sohn Kirill angefangen, sich über Brustschmerzen zu beklagen. Abends hatte er Fieber (37.1 – 37.5°C). Wir haben uns an den Hausarzt gewandt. Uns wurde gesagt, dass das Kind wächst, ihm wurde gegen das Fieber „Flemoxin“ verschrieben.
Für kurze Zeit hat sich das Fieber stabilisiert. Danach erhöhte es sich abends wieder bis zu 37.5°C.
Am 1. September, dem ersten Schultag, nachdem die Feierlichkeiten zu Ende waren, hat sich das Fieber auf 38°C erhöht. Wir haben den Notarzt gerufen. Er hat erneut Antibiotika verschrieben. Nach dem Behandlungskurs hat sich das Fieber stabilisiert. Aber nach zwei Wochen wurde Kirill ernet krank. Er hatte Fieber und trockenen Husten. Als Ursache hat man erst Bronchitis und danach Lungenentzündung vermutet.
Der Brustkorb wurde geröntgt und man hat einen großen Tumor im Brustgebiet festgestellt. Anfang Oktober wurde Kirill in das Kinderkrankenhaus N1 für eine Untersuchung eingeliefert. Nach der Computertomographie wurde die neue Diagnose gestellt – Lymphom. Danach wurde Kirill in das Krankenhaus N 31 auf die Station der Onkohämatologie verlegt.
Dort wurde die genaue Diagnose gestellt: T-Zellen-Lymphom. Im Krankenhaus fanden mehrere Chemotherapiezyklen statt. Zum Ende des Jahres 2003, nach der Durchführung der Chemotherapie, war der Tumor nur halb so groß wie zuvor.
Nach weiteren Zyklen der Chemotherapie hat sich der Tumor nicht mehr verkleinert. Die Behandlung wurde mit der Strahlentherapie weitergeführt. Nach der Bestrahlung fand eine Positronen-Emissions-Tomographie (PET) statt. Nachdem die Ergebnisse dieser Untersuchung vorlagen, wurde Kirill operiert, die Reste des Tumors wurden entfernt. Die histologische Untersuchung fand im Kinderkrankenhaus N1 statt.
Zurzeit findet ein weiterer Zyklus der Polychemotherapie statt. Es muss eine Blutuntersuchung durchgeführt werden, die 11 000 Rubel kostet (ca. 340 Euro), damit eine Typisierung im Pavlov Medizinforschungsinstitut stattfinden kann.
Bei Kirill muss eine allogene Knochenmarktransplantation von einem nicht verwandten Spender durchgeführt werden. Die Kosten für die Suche nach einem passenden Spender in den internationelaen Spenderdatenbanken und für den Transport des Knochenmarks belaufen sich auf 17.000 Euro.

Dimitrij Vazhenin
Die Anschrift (auch für Postüberweisungen):
198215, St.-Petersburg,
Dachnij Prospekt 24, kv. 12
Tel. (Festnetz): 007 812 3773936
Tel. (Mobil): 007 812 9302795

Zusatz vom 21.04.2006. Im Februar 2005 hat ein deutscher Wohltätigkeitsfond 15 000 Euro für die Spendersuche und 2000 Euro für den Knochenmarktransport auf das Konto der Stefan-Morsch-Stiftung überwiesen. Ursprünglich wurde die Transplantation für August-September 2005 geplant, dann aber wurde sie verschoben. Im Januar 2006 ist bei Kirill ein Rezidiv aufgetreten. Am 25. Januar 2006 fand die Knochenmarktransplantation statt. Am 26. Februar 2006 wurde Kirill wieder nach Hause entlassen.
Kirill muss nun eine ganze Palette an teuren Medikamenten einnehmen: Diflucan, Zovirax, Gentamicin, Ciclosporin, Cellcept. Jeden Monat müssen Kirills Eltern für die Medikamente etwa 25 000 Rubel (ca. 740 Euro) ausgeben. Speziell Cellcept soll die Transplantatabstoßung verhindern und muss ca. ein Jahr lang ohne Unterbrechung (!) eingenommen werden. Cellcept kostet monatlich etwa 150 Euro. Wir bitten um Ihre Hilfe.

Zusatz vom 22.04.2006. Kirill geht es gut. Leider ist das Präparat Cellcept zurzeit nicht kostenlos erhältlich. Es wird zur Vorbeugung einer Transplantatabstoßung benötigt. Eine Packung kostet 9700 Rubel (rund 290 Euro). Für die kommenden zwei Wochen wurde das Medikament durch den Fond AdVita für das Geld, das für alle Patienten überwiesen wurde, erworben.
In einer Woche werden wieder die Medikamente Diflucan und Ciclosporin benötigt. Wir bitten um Ihre Hilfe!

Zusatz vom 29.05.2006. Kirill und seine Mutter hatten heute auf dem Weg zur Blutabnahme im Krankenhaus N31 einen Autounfall. Eine Gazelle ist in ihr Auto gelaufen. Während Kirill mit einer Prellung am Bein davongekommen ist, wurde seine Mutter mit einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus N31 eingeliefert.

Zusatz vom 15.09.2006. Ein Rezidiv ist aufgetreten. Kirill wurde in das Krankenhaus N31 eingeliefert. Die Ärzte beratschlagen, ob eine antirezidive Chemotherapie oder eine erneute Transplantation von Donor-Lymphozyten durchgeführt werden soll. Kirills Donor hat sich bereits einverstanden erklärt, erneut Lymphozyten zu spenden. Die Stefan-Morsch-Stiftung wird die erneute Entnahme der Lymphozyten aus eigenen Mitteln finanzieren.

Zusatz vom 10.10.2006. Kirills Myelogramm (Röntgen des Knochenmarks mit Hilfe von Kontrastmitteln, die sich im Tumorgewebe anreichern) zeigt keine Auffälligkeiten, die Ergebnisse der Trepanobiopsie (Entnahme einer Gewebeprobe des Knochenmarks) liegen noch nicht vor. Morgen steht Kirill die Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) der Nieren bevor, in denen sich Röntgenkontrastmittel anreichert.

Zusatz vom 21.11.2006. Die erste Transfusion von Donor-Lymphozyten wurde durchgeführt. Insgesamt sollen drei Transfusionen im Abstand von zwei-drei Wochen erfolgen. Die Donor-Lymphozyten sollen eine Transplantat-gegen-Wirt-Reaktion auslösen, damit Kirills Krebszellen abgetötet werden. Kirill fühlt sich ganz gut, er befindet sich zuhause.

Zusatz vom 28.11.2006. Die Ultraschall-Untersuchung zeigt keine Veränderungen. Kirill benötigt Hilfe zum Kauf des Anti-Tumor-Präparates Roncoleukin. Die Einnahme wird vermutlich 6000 Rubel (170 Euro) kosten.

Zusatz vom 05.12.2006. Zum zweiten Mal erhielt Kirill Donor-Lymphozyten. Zum Glück sind endlich erste Anzeichen einer Transplantat-gegen-Wirt-Reaktion aufgetreten, die die Krebszellen unterdrücken soll. Kirill wird sich einer Knochenmarkuntersuchung mit Isotopen unterziehen. Er fühlt sich gut.

Zusatz vom 18.12.2006. Die Ärzte erwägen eine Autotransplantation des Knochenmarks, um das Rezidiv zu bekämpfen. Die Voraussetzung dafür ist erfüllt: Das Donor-Knochenmark arbeitet zu 100%. Der Termin für die Operation steht noch nicht fest.

Zusatz vom 05.01.2007. Kirills Tumor reagiert sehr gut auf die Behandlung und geht zurück. Die medikamentöse Behandlung soll deshalb fortgesetzt werden, solange der Tumor darauf reagiert. Später werden die Ärzte die Notwendigkeit einer erneuten Transplantation besprechen.

Zusatz vom 11.01.2007. Am Montag kommt Kirill auf die Knochenmarktransplantations-Station für eine prätransplantationelle Chemotherapie. Nach der hochdosierten Chemotherapie werden ihm eigene Stammzellen sowie Stammzellen seiner Mutter transplantiert. Momentan fühlt sich Kirill gut.

Zusatz vom 25.01.2007. Der erste Block der hochdosierten Chemotherapie (Zytarabin) ist zu Ende, Kirill darf ein paar Tage zu Hause verbringen.

Zusatz vom 19.02.2007. Gleich nach dem ersten Chemotherapieblock sind die rezidivierenden Herde in den Nieren vollständig verschwunden.
Kirill hat jetzt den zweiten Chemotherapieblock hinter sich (Zytarabin + Hormone), anschließend ist eine weitere Transplantation von Donor-Lymphozyten sowie die Behandlung mit Roncoleukin und Interferonen geplant.
Kirill fühlt sich gut.

Zusatz vom 07.03.2007. Demnächst setzt die Behandlung mit Interferonen und Proleukin (Interleukin) ein. Für den Erwerb der Arzneimittel werden etwa 10 000 Rubel (ca. 300 Euro) benötigt. Der genaue Betrag wird erst klar, wenn die Dosierung feststeht.

Zusatz vom 30.03.2007. Die Ärzte haben sich entschieden, den dritten Chemotherapie-Block durchzuführen und erst danach die Therapie mit Roncoleukin anzufangen. Die Chemotherapie hat bereits begonnen. Kirill geht es ganz gut.

Zusatz vom 09.06.2007. Die Chemotherapie ist nun zu Ende und die Roferon-Behandlung hat begonnen. Das Medikament ist zurzeit nicht kostenlos erhältlich und muss von den Eltern aus eigenen Mitteln erworben werden.
Eine Spritztube kostet 1200 Rubel (35 Euro), Kirill braucht fünf solcher Tuben.

Zusatz vom 30.07.2007. Laut Untersuchungen ist Kirill weiterhin in Remission. Die Transplantat-gegen-Wirt-Reaktion ist etwas stärker geworden, Kirill nimmt hormonelle Präparate ein. Er fühlt sich gut.

Zusatz vom 14.08.2007. Nach den Ergebnissen der Planuntersuchungen ist Kirills Zustand ganz gut. Die Dosis an von ihm eingenommenen Hormonen und an Ciclosporin wird Schritt für Schritt gesenkt.

Zusatz vom 16.09.2007. Kirill befindet sich in Remission. Es gibt weiterhin schwache Anzeichen einer Transplantat-gegen-Wirt-Reaktion.

Zusatz vom 07.11.2007. Es wurde eine Neubildung in der Niere entdeckt, die Krebszellen enthält. Kirill nimmt nun das Präparat Campath ein.

Zusatz vom 13.12.2007. Es wird eine negative Dynamik beobachtet. Kirill wurde zur Durchführung einer Chemotherapie ins Krankenhaus eingewiesen.

Zusatz vom 30.12.2007. Kirill hat sich von dem Chemotherapieblock erholt und wurden nach Hause entlassen. Im Neuen Jahr wird eine CT durchgeführt und ausgehend von ihren Ergebnissen die weitere Behandlung verordnet.

Zusatz vom 09.02.2008. Es wurde die Entscheidung getroffen bei Kirill eine Autotransplantation durchzuführen.

Ergänzung vom 17.03.2008. Kirill wurden die Stammzellen entnommen. Die Autotransplantation erfolgt in den nächsten Tagen.

Ergänzung vom 08.04.2008. Im Zusammennhang mit der niedrigen Zellenanzahl ist es leider nicht möglich gewesen die für die Transplantation nötige Anzahl der Zellen zu entnehmen. Weitere Behandlungsmöglichkeiten wreden jetzt ausdiskutiert.

Ergänzung vom 12.04.2008. Kirill hat eine Pilzpneumonie, er wird mit Kansidas behandelt.

 

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Eingegangene Spenden
 Name  Betrag  Überweisungsart  Datum
Deutscher Wohltätigkeitsfonds 17 000 Euro Banküberweisung 14.02.2005
Sanger 4.93 Rubel webmoney 11.09.2006
777 100 Rubel webmoney 10.08.2007
Smile $2 webmoney 11.09.2007


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  Deutsche Kinderkrebsstiftung
 




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