An Sie wendet sich aus der Stadt Birobidschan des Jüdischen Autonomen Gebietes die
Mutter des 16-Jährigen Denis, eines Schülers der 11. Klasse. Wir beten Sie an, uns zu
helfen.
Im September 2006 erkältete sich Denis, drei Tage lang hatte er Fieber. Daraufhin wurden
eine Lungen- und eine Verdauungstrakt-Untersuchung durchgeführt. Dabei wurde der
Tumor entdeckt. Wir wurden zur Diagnosesicherung nach Moskau überwiesen. Im
November 2006 wurde mein Sohn im Moskauer Krankenhaus RONC operiert: Der rechte
Leberlappen wurde entfernt. Diagnose: Hepatoblastom des rechten Leberlappens.
Anschließend wurden 6 Kurse Chemotherapie durchgeführt (Dezember 2006 - Mai 2007), 6
Monate später (im Mai) wurden Lungenmetastasen bis 0,6 cm festgestellt. Wieder folgten
zwei Chemotherapiekurse (Juni/Juli, einer in Moskau und einer zu Hause): Gemzar + Xeloda.
Doch im August hat ein Röntgen der Lungen ein Metastasenwachstum aufgezeigt. Im linken
Lungenflügel - bis 1,5 cm.
Im September wurde zu Hause (in Birobidschan) eine neue, sehr starke Chemotherapie
verordnet. Es wurden 4 Kurse PIAF-28 durchgeführt, dennoch trat eine Verschlechterung ein.
Wir haben schon 10 Chemotherapiekurse hinter uns. Für Januar wurde ein weiterer
verordnet. Wie lange wird das noch so gehen! Denis' Körper könnte schnell geschwächt
werden... Er ist doch noch ein Kind!
Heute habe ich im Fernsehen eine Sendung über Alexander Abdulov gesehen. Ich musste weinen.
Es wurde gesagt: Hätte man sich früher an deutsche Kliniken gewandt, dann hätte man
Alexanders Leben um einen langen Zeitraum verlängern können...
Wir beten Sie an, uns in unserem Leid zu helfen!
Ich habe keinen Schlaf mehr, kein normales Leben. Wir dürfen nicht länger warten. Sie
verstehen das ja selbst: Jeder Tag zählt! Vielleicht kann uns jemand mit etwas helfen.
Alle Ärzte sagen: Bei dem Jungen liegt ein seltener Fall vor. Ich weiß nicht mehr, wie
und wen ich um Hilfe bitten könnte.
Denis ist unser einziges Kind, er wollte Grenzschützer werden. Zwei Monate lang machte
er die Grenzschützer-Ausbildung mit, übte mit Hanteln, spielte Basketball (denn unser
Sohn ist schlank und groß - 185 cm).
Wir bitten um Ihre Hilfe, eine Klinik im Ausland zu finden, in der man uns helfen kann,
und bei der Spendensuche. Ich bin Schulleiterin, mein Mann ist Rentner, wir können das
Geld für eine teure Behandlung im Ausland nicht aufbringen.
Warum eigentlich ins Ausland? Unsere Ärzte sagen: "Warum wollen Sie unbedint ins
Ausland? Sie müssen doch verstehen, dass Krebs nicht heilbar ist. Wir werden ihn nicht
besiegen. Wir werden nur immer neue Chemotherapiekurse verordnen, das ist alles."
Doch wir haben schon 10 Chemotherapiekurse hinter uns, ohne positive Ergebnisse.
Denis ist ein sehr lebenslustiger Junge. Natürlich verträgt er die Therapiekurse
unterschiedlich, aber er wartet sehr darauf, bald endlich gesund zu werden. Er fragt
mich immer wieder: "Mama, ich habe doch kein Krebs?" Wir sagen ihm nichts, wir hoffen,
dass er bald gesund wird.
Ich habe mit der Professorin am RONC telefoniert, Vera Andreevna Gorbunova, Chefärztin
der Abteilung für Chemotherapien. Sie sagte uns, dass in einigen Ländern eine Therapie
mit NEXAVAR durchgeführt wird. Dieses Präparat gibt es mittlerweile auch bei uns, in
Moskau kostet es 203.000 Rubel.
Ich habe diese Information an meine Ärztin weitergeleitet, doch sie entgegnete: "Dieses
Medikament ist nicht getestet, es hilft gegen Leberkrebs, aber Denis hat
Lungenmetastasen." Ja, seit der Operation gibt es in der Leber und in anderen Organen
keine Veränderungen, doch die Krebszellen kommen doch aus der Leber, oder? Ich weiß es
nicht, doch die Ärztin sagte uns, sie werde Denis ganz sicher nicht mit diesem
Medikament behandeln. Doch wieviele Chemotherapiekurse wird sie noch ausprobieren? Die
Zellen vermehren sich mit einer solchen Geschwindigkeit, dass wir Angst haben, dass sie
auch in andere Körperteile eindringen.
Wir beten Sie an, helfen Sie uns, uns in dieser Situation zurechtzufinden und die
beste Lösung zu finden!
Denis sagt zu mir immer: Warum passiert das alles mir? Ich bin doch so jung, möchte so
sehr meine Ausbildung beenden und Kinder haben.
Valentina Gorodilova
679000 EAO g. Birobidschan
ul. Sholom-Aleykhem, dom 81-A, kv. 74
Festnetznr.: (42622) 32-1-50
Mobiltel.: +7 (924) 643-38-15
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