Daniil ist ein Frühlings-Sonnenscheinkind. Er wurfe am 7 April 2005 im Dorf Tschernogrigorievsk in der Ukraine geboren. Er hat eine ältere Schwester.
Als Danjya noch ein Baby war, wurde bei ihm eine schlimme Diagnose festgestellt - Medulloblastom des Kleinhirns.
Alles fing im Februar 2006 an: Daniil bekam Übelkeit, Erbrechen, seine Bewegungskoordination wurde gestört, plötzlich schielte er.
Die Eltern liefen mit ihm zum Arzt und in Dnjetropetrovsk wurde die Diagnose gestellt - Hirntumor. Wegen dem erhöhtem Schädelblutdruck
wurde Daniil schuntiert. Im April 2009 konnten die Ärzte fast das ganze Tumor in einem operativen Eingriff entfernen. Die Eltern waren überglücklich,
doch hatte Daniil keine weitere Chemotherapien bekommen und wurde so nach einiger Zeit nach Hause entlassen.
Ende 2006 setzten bei Daniil epilleptische Anfälle ein. Es wurde erneut eine CT durchgeführt, bei der wurden bei Daniil Metastasen im Gehirn und im Rückenmark.
Das Kind bekam 4 Kursen Chemotherapie und wurde zum Sterben nach Hause entlassen.In der Ukraine wurden alle Möglichkeiten der Therapie ausgeschöpft.
In ihrer Verzweifelung suchten die Eltern ein Krankenhaus im Ausland, der in der Lage war Daniil zu helfen.Das Klinikum Berlin-Buch war damit einverstanden,
Daniil aufzunehmen. Es wurde ein Konstenvoranschlag zusammengestellt. Mit aller Kraft konnte man Dank kleinen Spenden für die Anzahlung 27000 Euro auftreiben,
noch 8200 Euro stellte bereit ein der deutschen Fonds. Am 16 August 2007 kam Daniil nach Berlin.
Nach der kompletten Untersuchung wurde Daniil eine Therapie nach Protokoll MRT.HIT 2000-BIS4 vorgeschrieben. Diese Therapie umfasst eine Chemo-, Strahlen- und
Unterstützungtherapien. Leider hatte Daniil die Chemotherapie sehr schwer verkraftet. Er hatte oft Inektkrankheiten, erhöhte Themperatur, was infolge dazu führte,
dass ihm die Antibiotika und sogar Bluttransfusionen verordnet wurden.
Im Dezember wurde Chemotherapiekurs komplett abgeschlossen und begann die Strahlentherapie. Bedauernswert, auch siese wurde von Daniil nur ser schlecht verkraftet -
er hatte Übelkeit und fast gar keinen Appetit. Trotz diesen Leiden blieb er ein fröhliches Kind. Wenn es ihm besser ging, krabbelte er so flink los, dass seine Mutter
kaum hinterher eilte. Er ist halt einfach ein lustiger und ausgelassener Junge.
Wegen der ganzen Nebenwirkungen der Chemo- und Strahlentherapie schoss die Rechnung extrem in die Höhe. Jetzt sprach man schon über 93000 Euro. Solche Kosten können die Eltern
von Daniil nicht tragen. Spenden kommen nur sehr mühsam auf und die Mutter zittert vor Angst, dass Daniil jeden Tag aus dem Krankenhaus entlassen werden könnte. Doch sie glaubt
noch daran, dass es Menschen gibt, die in der Lage sind, ihrem Sohn helfen zu können. Sie glaubt, dass die grosse Geldsumme doch noch aufzutreiben ist.
Bitte, helfen Sie diesem bezaubernden Knaben!
Ergänzung vom 27.02.2008.
Seit Danja Dexamethason einnimmt, ist sein Appetit wieder angestiegen. Das Kind
hat ständig Hunger und isst nahezu alles, was man ihm gibt. Deshalb wurde die
verabreichte Dexamethason-Dosis gesenkt. Danja fühlt sich gut, singt Lieder. Die
Strahlentherapie wird fortgesetzt.
Zu den Finanzen: Dank der zahlreichen Spenden befinden sich momentan ca. 25.700 Euro auf
dem Klinikkonto. Fonds AdVita hat an die Klinik weitere 2100 Euro überwiesen. "Ein Herz
für Kinder" hat eine Garantie über 8200 Euro ausgestellt. Umgerechnet etwa 6000 Euro sind
auf das ukrainische Bankkonto eingegangen (die genaue Summe wird Daniils Oma in der nächsten
Woche bei der Bank erfragen und diese umgehend an die Klinik überweisen). Insgesamt liegen
jetzt ca. 42.000 Euro für die Bezahlung der Strahlentherapie vor.
Vielen Dank allen, die Danechka helfen!
Ergänzung vom 08.03.2008.
Danechka hat am Rücken mehrere Verbrennungen aufgrund der Strahlentherapie, aber davon
abgesehen fühlt er sich nicht schlecht. Am Mittwoch (12. März) ist der letzte
strahlentherapeutische Tag. Es folgen vier Wochen Pause, während derer sich der Kleine von
der kräftezehrenden Behandlung erholen kann. Und dann - auf zurück in den Kampf! Danja wird
sich einer harten, stationären Chemotherapie unterziehen müssen.
Die deutsche Hilfsorganisation hat weitere 10.000 Euro für Daniils Behandlung zur Verfügung
gestellt. Herzlichen Dank!
Ergänzung vom 19.03.2008.
Eine andere deutsche Hilfsorganisation hat 2000 Euro für Daniils Behandlung überwiesen.
Vielen Dank!
Ergänzung vom 28.03.2008.
Bis Anfang Mai wurde Daniil eine Behandlungspause verordnet. Er nimmt kein Dexamethason
mehr ein, hat aber weiterhin einen guten Appetit. Der Tonus in den Beinchen ist gesunken.
Auf dem Klinikkonto befinden sich momentan etwa 36.000 Euro. Der Klinik liegt eine Garantie
über 18.200 Euro von einer Hilfsorganisation vor. Auf dem Konto von Tatiana Barannik sind
etwa 2000 Euro an Spenden eingegangen.
Ein Kostenvoranschlag für die geplante Chemotherapie wurde noch nicht ausgestellt.
Ergänzung vom 03.04.2008.
Nach den Ergebnissen der gestrigen Untersuchung ist bei Danik alles in Ordnung. Die
Leukocytenzahl ist angestiegen, ohne dass eine medikamentöse Stimulation notwendig wurde.
Danja fühlt sich gut, er krabbelt viel.
Die Ärzte haben es Tatiana erlaubt, mit Danja für zwei Wochen nach Hause in die Ukraine zu
fliegen, sodass Tatiana und Danja endlich Danjas 14-jährige Schwester wiedersehen und
Daniils 3. Geburtstag am 7. April zu Hause feiern können. Am
Freitag (4. April) fliegen sie in die Ukraine. Wann sie zurückkommen, ist noch nicht genau
festgelegt, aber für den 16. April wurde der nächste Termin im Krankenhaus anberaumt. Bald
darauf wird Daniil bezüglich des Tumors untersucht und der Chemotherapie-Plan endgültig
festgelegt.
Ergänzung vom 13.04.2008.
Am 7. April wurde Danechka drei Jahre alt. Seinen Geburtstag feierte er zu Hause in der
Ukraine im Kreis der Familie. Dort gab es eine Menge neuer Eindrücke: Er freute sich sehr,
seinen Papa und die Oma wiederzusehen, während er sich ukrainischen Lebensmitteln gegenüber
skeptisch verhielt. Aber auch an diese gewöhnt er sich langsam.
Danjas Blutwerte sind gut, nur der Hämoglobinwert ist etwas zu niedrig. Danja übt ständig
das Laufen an Papas Hand, mit jedem Tag tritt er dabei etwas fester auf. Am 15. April
kehrt Danja mit seiner Mutter zur Weiterbehandlung nach Berlin zurück.
Ergänzung vom 06.05.2008.
Am 15. April ist Danja mit seiner Mutter nach Berlin zurückgekehrt, am 16. April wurde eine
MRT angefertigt. Es zeigte sich eine positive Dynamik. Vom 28. bis zum 30. April erhielt
Danik stationär den ersten Teil des ersten Blocks der neuen Chemotherapie. Diesen Teil hat
er gut vertragen, seit der Entlassung nach Hause hat er jedoch keinen Appetit mehr. Wurst
schaut er nicht einmal mehr an, die Mutter schafft es nur, ihn zum Essen von ein wenig Brei
zu überreden. Flüssigkeit muss sie Danja mit einer Spritze zuführen. Offensichtlich leidet
Danik unter Übelkeit. Ansonsten fühlt er sich ganz gut.
Am 8. und am 15. Tag erhält Danja ambulant das Chemotherapeutikum Vincristin, es folgen 27
Tage Pause und damit geht der erste Chemotherapieblock zu Ende. Insgesamt stehen Danja sechs
solcher Blöcke bevor...
Normalerweise sollte diese Chemotherapie stationär durchgeführt werden, doch dafür fehlt das
Geld. Deshalb wird Danja jeweils nur für die ersten drei Tage jedes Blocks stationär
aufgenommen.
Ergänzung vom 06.06.2008.
Danja hat den ersten Chemotherapieblock hinter sich, der zweite Block soll am 9. Juni
beginnen. Die Blutwerte sind nach dem ersten Block stark abgesunken, sodass sogar die
Verabreichung von Vincristin am 15. Tag ausgesetzt werden musste. Danja hat stark abgenommen,
deshalb bekam er zeitweise Dexamethason. Jetzt hat der Kleine wieder ein wenig zugenommen,
seine Blutwerte haben sich verbessert. Nur der Leukozytenwert bereitet den Ärzten weiterhin
Sorgen. Er bleibt nach wie vor bei 1,4, wobei jedoch um den nächsten Chemotherapieblock zu
beginnen, mindestens ein Wert von 2,0 erreicht werden muss. Künstlich stimulieren wollen die
Ärzte die Leukozyten aber auch nicht. So bleibt uns die Hoffnung, dass sich Danja in den
letzten Tagen bis zum Beginn des Chemoblocks erholt und der Leukozytenwert von selbst
ansteigt. Der nächste Therapieblock wird etwas abgeschwächt, um ein erneutes Absacken der
Blutwerte zu verhindern.
Danik wird beim Spielen ziemlich schnell müde, doch das könnte auch an der in Berlin
vorherrschenden Hitze liegen. Der Junge versucht zu laufen, allerdings bislang nur mit Hilfe.
Er hat angefangen, Buchweizenbrei aus der Flasche zu trinken (zuvor trank er nichts von
selbst, Flüssigkeit musste ihm mit einer Spritze zugeführt werden), spricht schon die
ersten Worte aus und wiederholt die ersten Laute aller Wörter, die er hört.
Ergänzung vom 05.07.2008.
Der zweite Chemotherapieblock wird durchgeführt. Leider sind Danjas Blutwerte nicht sehr gut. Eine Vincristin-Gabe musste wegen eines zu niedrigen Thrombozytenwertes ausgesetzt werden. Nach Thrombozytentransfusion sind wiederum die Hämoglobin- und Leukozytenwerte abgefallen, sodass eine Bluttransfusion notwendig wurde. Daniils stationäre Aufenthaltsdauer überschreitet die ursprünglichen Pläne, sodass auch die Kosten für die Chemotherapie wachsen.
Danik "spricht" ein bisschen. Er kann bereits einige Wörter aussprechen, das wichtigste von denen "bitte" ist. So bittet Danja um etwas, das er möchte. Auch spricht er das Wort "chaj" ("Tee") aus. Die Krankenschwestern nennt Danja... "djadja" ("Onkel"). Trotz aller Bemühungen von Danjas Mutter, ihm zu erklären, dass das "tjotji" ("Frauen/Tanten") sind, bleibt Danja stur bei seinem "djadja".
Im Krankenhaus isst Danja mehr als zu Hause, aber immer noch zu wenig. Dafür hat unser Held zum ersten Mal einen Apfel ausprobiert. Früher lehnte er Äpfel immer ab, als er jedoch diesmal einen Apfel sah, forderte er von seiner Mutter, den Apfel in Stücke zu schneiden. Danach schnappte er sich ein Stückchen, musterte es aufmerksam, überlegte, was er damit tun solle, und probierte es zaghaft. Offenbar hat ihm der Apfel gefallen, denn letztlich hat er ihn zur Hälfte aufgegessen.
Danjas Mutter ist darüber besorgt, dass in letzter Zeit Danja vermehrt heftige Trotzanfälle hat. Wenn auch nur eine Kleinigkeit nicht nach seinen Wünschen läuft (z.B. die Mutter das Essen nicht so schneidet, wie er es möchte), fängt er an zu schreien, wird hysterisch und manchmal übergibt er sich letztendlich. Da er sowieso nicht viel isst, wirkt sich das negativ auf seinen Allgemeinzustand aus. Danjas Mama vermutet, dass diese Anfälle eine Nebenwirkung der Chemotherapeutika sind, die Danik erhält, und möchte das Problem beim nächsten Arztgespräch ansprechen.
Ergänzung vom 06.08.2008.
Daniil's Zustand ist stabil, es geht ihm einigermassen gut. Er hat gesunden Appetit, zur Zeit nimmt er Dexametason ein. Sein Gewicht ist 12,7 Kg. Unkontrolliertes Weinen ist vorbei, er ist lediglich
trotzig, wie die Kinder in seinem Alter so sind. Zur Zeit bekommt Daniil das dritte Chemoblock aus den sechs verschriebenen. Dosierung eines Medikaments wurde nach der Anweisung des behandelden Arztes verringert, da
der Mediziner vermutet, das durch dieses Medikament Daniil's Anzahl der Thrombozyten so rapide gefallen ist.
Daniil versucht immer mehr zu sprechen, auch wenn die Aussprache der Worte noch nicht ganz perfekt klappt. Laufen möchtet Danja noch nicht - wahrscheinlich, ist er dafür noch zu schwach.
Anna, ehrenamtliche Helferin.
Ergänzung vom 19.10.2008.
Die CVhemotherapie läuft nach Plan, sie wird noch bis zum Neujahr andauern. Daniil vermisst seinen Vater sehr, und freut sich auf jeden Männerbesuch.
Er spricht jetzt schon viel besser, wiederholt alles, was er hört. Wenn man ihn ein bisschen stützt, unternimmt er auch mal die Laufversuche. Am liebsten läuft
er mit der Hilfe eines Puppenwagen. Er puzzelt gerne, spielt mit den Holzwürfeln. Er ist allgemein sehr aktiv und aufgelebt.
MRT zeigte, dass es keine Veränderungen im Tumor gibt. Die Ärzte betrachten das, als ein gutes Zeichen, es wird angenommen, dass der Resttumor nur noch aus toten Zellen besteht.
Trotz allem läuft die Chemo weiter, eine PET-Untersuchung ist schon geplannt.
Es gibt eine gute Neuigkeit in der Finanzfrage: Fond des Rinat Achmetov hatte für die weiteren Behandlungen ca. 27000 Euro bereitgestellt.Wir hoffen, dass diese Summer reicht,
um die Behandlung bis zum Ende des Jahres zu finanzieren, und, soeder Gott will, vielleicht kann Daniil dann als gesund entlassen werden.
Anna, ehrenamtliche Helferin.
Ergänzung vom 07.04.2009.
Heute feiert Daniil sein 4.-tes Geburtstag! Das ist sein erster Geburtstag, dass er nicht zuhause verbringt. Danja ist gut gelaunt. Vor Kurzem zeigten die Untersuchungen, dass
Daniil keinerlei Spuren des Tumors in dem Rückenmark hat. Eine dunklere Stelle an den Röntgenbilder ist lediglich ein Bluterguss. Doch im Gehirn gibt es noch eine Restmetastase in der
Grösse von 3mm.
Es ist jetzt noch eine Chemotherapie geplannt, dann wieder die Bestrahlung und wieder Chemo. Die Visen wurden bis zum September verlängert. Daniil fühlt sich nicht schlecht,
doch in der letzten Zeit quellt ihn eine hartnäckige Blaseninfektion, die leider noch nicht auf Antibiotika angesprochen ist.
Das Kind entwickelt sich gut, läuft an der Hand, am liebsten mag er Puzzle. Er kennt schon alle Krankenschwestern mit Vornamen, hat guten Appetit.
Daniil fand sich eine Braut - Mädchen Anastasia, die, so wie er, aus der Ukraine zur Behandlung einer Krebskrankheit kam und in dem gleichen Unterkunft wohnt.
Anna, ehrenamtliche Helferin.
Ergänzung vom 04.06.2009.
Heute war der letzter Tag vondem ersten Teil der letzten Chemo. An den Medikamenten muss noch Vincristin eingenommen werden. Daniil's Zustand ist OK, er hat aber
fast gar keinen Appetit, isst wenig, 1-2 Löffel aus der Dose, den Rest müssen wir wegschmeissen.
Wie üblich am letzten Tag der Chemo, wurden im Zimmer die Luftballons aufgehängt und der Personal richtet uns die Glückwünsche aus.
Hier sind unglaublich liebe Menschen, sie freuen sich für uns vom ganzen Herzen, so als ob es ihre Kinder sind, die gerade Chemotherapie durchmachen mussten.
Daniil ist ruhig, wollte sich nicht fotografieren lassen und schaute sein Lieblingszeichentrickfilm, auch als die Schwestern die Ballons platzen ließen und
klatschten Beifall, bevor wir Krankenhaus verließen.
Anna, ehrenamtliche Helferin.
Ergänzung vom 24.06.2009.
Daniil ist sehr aktiv, läuft viel mit der Laufhilfe, hat aber nach wie vor kaum Appetit. Wegen der wiederholten Blaseninfektion muss Danja
wieder die Antibiotika einnehmen.
Die Untersuchung bei dem Orthopäden zeigte, dass ein Beinchen bei Daniil etwas kürzer ist, als das andere, doch das kann man noch durch Massagen und
spezielle orthopädische Schuhe ausbessern. Die orthopädische Bhandlung wird zusätzliche Mittel benötigen. Dazu kommt noch, dass bei Daniil schon durchgeführte
Behandlung nicht komplett bezahlt wurde. Wir bitten wieder mal um Ihre Hilfe!
Daniil hat alles schon fast geschafft, es bleiben nur noch einige Behandlungen, bitte helfen Sie uns diese finanziell zu ermöglichen!
Anna, ehrenamtliche Helferin.
Ergänzung vom 10.07.2009.
Nach den Abrechnungen schulden wir der Klinik noch 26000 Euro, diese Summe muss schnellstmöglich aufgetrieben werden.
Anna, ehrenamtliche Helferin.
Ergänzung vom 18.08.2009.
Daniil hat leider chronische Blaseninfektion. Regulär bekommt er intravenös die Antibiotika, und trotzdem hat er oft eitrige Ausscheidungen aus dem
Urinkatheter. Er hat einen gesunden Appetit trotz der Absetzung des Dexametason, er spielt viel und unternimmt ersten Laufversuche in den
neuen orthopädischen Schuhen.
Die Worte Daniil's Mutter:
"Ein bisschen Neues über meinen Jungen: er hat einen sehr guten Appetit, am liebsten isst er Kekse, Brötchen, Kinderschokolade nach dem Brei und Suppe,
bittet selbst um Essen, sagt "Brei essen" oder "Suppe mampfen", es müssen aber auch bestimmte Rituale eingehalten werden - zum Brei wirdunbedingt ein
Puzzlespiel "serviert", die er dann während der Nahrungseinnahme nebenbei puzzelt, diese Angewohnheit hat er seit der Zeit, als ich ihn ablenken wollte,
damit er auch gesunde Sachen isst, und nicht nur das leckerste raussucht; die Suppe wiederrum wird nur auf einem immer gleichen Teller serviet.
Wenn er etwas möchtet, was ich ihm nicht gleich gebe, sagt er dann "bitte, darf ich das?", sollte ich immer noch nicht reagiert haben, fragt er unbedingt erneut:
"bitte-bitte, darf ich?" Das ist so süss!
Ich bin so dankbar dem Gott und allen Menschen, die uns helfen - Krankenschwestern, Ärzten, einfach allen anderen, die Daniil unterstützen, die an uns denken.
Dank euch allen darf ich mich mit meinem Sohn auf dieses Leben freuen. Tag für Tag wird er immer größer, erlebt jeden Tag immer bewusster, seine Handlungen werden
immer sicherer - mal tut er so, als ob er schlafen würde, mal schämt sich für irgendetwas, mal ahmt er Weinen nach.
Wenn er Lust hat im Flur rumzukrabbeln, fragt er "Mama, darf ich raus?", dann krabbelt er los, sagt "Tschüß" und schickt mir einen Luftküsschen. Und ich stelle mir
dann immer vor, wie er durch die Tür auf seinen Beinchen laufen würde..."
Ergänzung vom 06.10.2009.
Daniil befindet sich auf der Geraden zum Finisch. Die Hauptbehandlung ist komplett abgeschlossen. Mitte Oktober wird Danja wieder aufgenommen, um letzten
Untersuchungen vor seiner Abreise durchzuführen: Sonographie der Bauchhöhle, MRT des Kopfes und Rückenmarks, EKG.
Der Zentralkatheter wird entfernt. 26000 Euro, die von der Behandlung eines anderen Kindes auf dem Konto des Krankenhauses übrig blieben, konnten
als Teildeckung für Daniil's Behandlungen verwendet werden. Insgesamt für bestehende und anstehende Behandlungen/Untersuchungen muss noch die Summe von
9906 Euro bezahlt werden.
Diese Summe steht zwischen Daniil und seiner Abreiche nach Hause, zu seinen geliebten Vater und Schwesterchen nach diesen langen Jahren Trennung und Qualen der Therapien.
Das Geld muss baldmöglichst eingezahlt werden.
Ein deutscher Fond, der bisher uns immer geholfen hat, wies dieses Mal seine Hilfe ab. Die Hoffnung ist nur noch auf mitfühlende Menschen. Bitte, helfen sie Daniil
die letzten Untersuchungen durchzuführen, damit er als absolut gesundes Kind nach Hause fahren kann!
Anna, ehrenamtliche Helferin.
Ergänzung vom 13.10.2009.
Vor einigen Tagen hat Danja alle erschreckt - weder Mutter, noch seine Freundin konnten ihn aufwecken, er wollte einfach nicht aufwachen.
Und als er endlich wach war, war er total schlapp, ein bisschen besser ging es ihn erst zum Abend. Leider, erkannte seine Mutter nich den Ernst seiner
Situation und, aus Angst vor weiteren Kosten im Krankenhaus, entschloss sie sich nicht zum Arzt zu fahren...
Heute sollte Daniil wieder aufgenommen werden, um die Untersuchungen durchzuführen. Doch der Anesthäsiologe ist krank geworden, deswegen lediglich die bebandelnde Ärztin Daniil
untersucht. Ala Daniil's Mutter von dem Vorfall berichtete, entwidderte die Ärztin, sollte sich noch jemals etwas Ähnliches wiederholen, darf man auf keinen Fall zögern,
sonder unverzüglich das Krankenhaus konsultieren.
Daniil hat leichte Rötung im Hals und die Ärztin vermutet, dass der Schwächeanfall könnte im Zusammenhang mit leichten Infektion sich ereignet haben. Doch im
Ganzen war sie mit Daniil' Zustand zufrieden.
Die Aufnahme ins Krankenhaus hat sich auf 21 Oktober verschonen (alle Untersuchungs-OP's und MRT unter einer Narkose) und 22 Oktober (Herzultraschalluntersuchung).
Sollte alles zufriedenstellen ausfallen, und die Rechnungen begliechen sein, dann wird Danja Ende des Monats nach Hause fahren.
Anna, ehrenamtliche Helferin.
Ergänzung vom 25.10.2009.
Die Untersuchungen wurden erneut auf die nächste woche verschoben. Daniil's Zustand ist gut. Doch wir haben immer noch kein Geld, um Daniil's Rechnungen zu bezahlen.
Daniil's Mutter bittet um Hilfe!
Anna, ehrenamtliche Helferin
Ergänzung vom 04.11.2009.
Daniil hat es geschafft, die letzten Untersuchungen hinter sich zu bringen. Der Zentralkatheter wurde entfernt, das kleine
Urinkatheter wurde ausgewechselt, EKG und MRT wurden durchgeführt. EKG zeigte, dass Daniil's Herz gesund sei. MRT zeigte, dass das Gebilde, wegen dessen man
im Frühjahr Danja Tomotherapie verschrieben bekam, blieb bestanden, und sogar sich etwas vergrößerte, doch die Zellen sind nicht aktiv.
Die Spezialisten der Station für Strahlentherapie behaupten, dass das ganz normal e Erscheinung sei als Folge der Tomotherapie, das
ist kein Geschwulst, sondern vernarbte Gewebe, der noch bis zum halben Jahr nach der Durchführung der Therapie durchaus bleiben
kann.
Zur Zeit laufen die letzte Besprechungen mit den Ärzten und in ca. 2 Wochen kehrt Danja mit Mutter heim.
Daniil's Mutter macht sich grosse Sorgen wegen der fehlender Geldsumme, die auf das Konto der Klinikum überwiesen werden muss. Ich weiss nicht, was
ich ihr sagen soll... Die Zeit rennt... Und wir schafften nur das Drittel von der benötigten Summe aufzutreiben.
Wir wissen nicht, was wir noch tun könnten, es bleibt nur noch eine Woche um die Behandlungen zu bezahlen! Wir beten zu Gott, dass uns jemand hilft!!
Deutsche Ärzte empfehlen unbedingt eine Reha für Daniil, zumindest mal für einen Monat, damit er wieder zu seinen Kräften kommt, doch bisher sind das nur Träume...
Anna, ehrenamtliche Helferin
Ergänzung vom 12.11.2009.
Daniil wartet auf den letzten Visit des behandelnden Arztes. Es wird noch die Situation mit dem Schunt besprochen. Es werden auch noch
alle Krankenakte vorbereitet und Daniil's weitere Behandlungspläne für die nächste 10 Jahre besprochen. Genauer Termin steht noch nicht fest,
sobald alles fertiggestellt wird, wird Daniil's Mutter in Kenntniss gesetzt.
Die letzte Rechnung wurde von dem Krankenhaus gestellt. Dank Spenden von den mitfühlenden Menschen und Dank ärztlicher Nachsicht
(viele Handlungen wurden pauschal, und dementsprechend kostengünstiger, durchgeführt und abgerechnet), reduzierte sich die Rechnung rapide.
Es bleibt lediglich eine Summe von 7.782,86 Euro zu bezahlen.
Der gesamte Krankenhauspersonal fiebert mit Daniil mit. Alle versuchen ihr Bestes! Vielen Dank ihnen allen für Alles!
Bitte, helfen Sie mit diese letzte Rechnung zu begleichen!
Anna, ehrenamtliche Helferin.
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